Betreuung

Gesundheit

Reim u. Fingerspiele

Onlinespiele

Rezepte

Bilder

Ausflugsziele

Ausmalbilder

Gesundheit !

  • Apothekennotdienst:
  • Erkältung:
  • Erkältung bei Babys und Kleinkinder:
  • Was gehört in die Hausapotheke?
  • Neurodemitis:
  • Der Notfall:
  • Rund ums Stillen:
  • Wahrnehmung:
  • Alles zu Allergie & Heuschnupfen bei gesundheit.de

    Apothekennotdienst: Auf folgender Webseite finden Sie, direkt auf der Starteite, den Apothekennotdienst in Ihrer Nähe.Apotheken.de

    zur Übersicht

    Erkältung und Grippe bei Kindern
    was können Eltern tun?




    Einleitung:
    Nun hat sie uns wieder erwischt, die Grippewelle in Deutschland. Viele Menschen sind krank, darunter auch sehr viele Kinder. Doch hat mein Kind die Grippe oder hat es doch „nur“ eine Erkältung? Wo ist der Unterschied? Was kann ich tun? Wann muss mein Kind zum Arzt? ......
    Eine Menge wichtiger Fragen die beantwortet werden wollen.

    Also los.........
    Nicht jeder Schnupfen im Winter wird durch eine Erkältung oder Grippe verursacht. Bei vielen Kindern und Erwachsenen fängt die Nase an zu laufen wenn sie Kälte ausgesetzt sind. Ca. fünfzehn Minuten in der warmen Wohnung reichen, um diesen Schnupfen zu "kurieren".
    Die Erkältung muss von der auch häufig vorkommenden Grippe (Influenza) unterschieden werden. Die Symptome sind ähnlich, dass Kind ist jedoch deutlich schwerer erkrankt und klagt über Kopf- und Gliederschmerzen, Schwächegefühl, Fieber und möglicherweise Schüttelfrost. Bei Kindern unter einem Jahr fällt es selbst dem Fachmann schwer, zwischen diesen beiden Krankheiten zu unterscheiden.


    Erkältung:
    Die häufigste Erkrankung überhaupt ist wohl die Erkältung. Die typischen Symptome sind: Husten, Schnupfen, Niesen, verstopfte Nase und Halsschmerzen. Diese Krankheit kommt in jedem Alter sehr häufig vor und tritt meistens in den Herbst- und Wintermonaten auf. Kleinkinder können bis zu acht Erkältungen pro Jahr bekommen. Die Anzahl der Infekte (Entzündungen) nimmt in der Pubertät meist etwas ab, bleibt aber weiterhin der häufigste Grund für Schulversäumnisse. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, wie man sich eine Erkältung zuzieht. Sicher ist, Kälte, Unterkühlung (durch z.B. falsche Bekleidung) und nasse gewordene Füße oder Haare begünstigen eine solche, weil dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Im Gesundheitslexikon steht, dass eine Erkältung jedoch meist durch einen Virus verursacht wird.
    Es kann etwa sieben bis zehn Tagen dauern, bis das körpereigene Abwehrsystem den Erreger erfolgreich bekämpft hat.

    Symptome:
    Hinweise auf eine Erkältung sind
    · verstopfte oder laufende Nase mit Schnupfen,
    · Halsschmerzen,
    · Kopf - und Gliederschmerzen,
    · Husten,
    · Heiserkeit,
    · erhöhte Temperatur
    Kinder können, im Gegensatz zu Erwachsenen, auch leichtes Fieber entwickeln. Der Krankheitsverlauf dauert in der Regel etwa eine Woche, kann sich aber bis zu zwei Wochen hinziehen. Aktive und passive Raucher müssen, durch die Vorbelastung der Lunge, mit einer längeren Krankheitszeit rechnen.

    Wie wird eine Erkältung übertragen?
    Eine Erkältung ist eine zumeist harmlose Entzündung der oberen Atemwege In vielen Fällen kann der Krankheitserreger nicht eindeutig identifiziert werden. Daher ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass jemals ein universales Heilmittel gegen diese weit verbreitete Krankheit entwickelt wird. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
    Die Ansteckungsgefahr ist zwei bis vier Tage nach Ausbruch der Krankheit am größten. Eine Ansteckung geschieht häufig, wenn Kinder engen Kontakt miteinander haben, z.B. in Schule, Kindergarten oder Familie. Das kranke Kind hustet oder niest, oft ohne die Hand vor den Mund zu halten, umstehende Kinder atmen den Krankheitserreger ein (Tröpfcheninfektion) und erkranken ihrerseits einige Zeit später.
    Häufiger jedoch gibt es eine Direktübertragung über das Nasensekret. Berührung mit Demselben überträgt den Virus auf Hände, Kleidung oder ähnliche Gegenstände (z.B. Taschentücher, Spielsachen) und von dort aus auf andere Kinder, die sich wiederum durch Kontakt mit Nase oder Augen selbst infizieren.


    Hinweise für Eltern:
    § Eine Erkältung gilt im Regelfall als harmlose Erkrankung. Sie kann aber für Kleinkinder und besonders für Säuglinge recht unangenehm sein, da Sie beim Trinken keine Luft bekommen wenn die Nase verstopft ist. Ein Arztbesuch kann aber nie schaden, gerade bei Kindern.
    § Wenn Sie bei ihrem Kind Symptome einer Erkältung feststellen, messen Sie ihm zunächst die Temperatur. Die Messung im Po liefert die zuverlässigsten Messwerte und ist deshalb vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern zu empfehlen. Das Fiebermessen unter der Achsel ist erst ab dem 6. Lebensjahr einigermaßen zuverlässig. Liegt die Temperatur über 38 °C, sollten Sie versuchen das Fieber entweder mit einem Präparat vom Arzt oder mit z.B. Wadenwickeln zu senken.
    § Fieber erhöht den Flüssigkeitsbedarf des Kindes. Sollte es wegen einer verstopften Nase oder Halsschmerzen nicht genug Flüssigkeit trinken können oder anhaltend erbrechen, dann besteht Dehydrationsgefahr. Am besten gleich zum Arzt. Ist bei Säuglingen der Mund trocken oder bleibt die Windel trocken, dann sollte ebenfalls unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
    § Ihr Kind muss mit einer Erkältung nicht zwingend ständig das Bett hüten, es kommt darauf wie es sich fühlt. Halten Sie es warm und vermeiden Sie, dass es Zugluft ausgesetzt ist.
    § Wichtig ist, dass Sie dem Kind möglichst die Nase freihalten. Dies kann gerade bei Kleineren, die noch nicht schnäuzen können, kompliziert sein.
    § Hier gibt es zwar spezielle Absauger, aber nicht jedes Kind mag diese, und die Verletzungsgefahr ist auch nicht gering.
    § Nasentropfen helfen schnell, sollten aber ohne ärztliche Verordnung nicht länger als eine Woche angewendet werden, da sie bei falscher oder zu hoher Dosierung die Nasenschleimhaut schädigen können.
    § Hilfreich kann auch eine Kochsalzlösung sein, die mit einer Pipette wie Nasentropfen in die Nase gegeben wird, am besten mal in der Apotheke fragen.
    § Vom häufigen Schnäuzen bekommen Ihre Kinder eventuell eine wunde Nase und wunde Lippen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die betroffenen Partien mit Vaseline bestreichen.
    § Gut ist es auch, wenn Sie Ihr Kind mit einer Salbe oder ätherischen Ölen inhalieren lassen und ihm Brust und Rücken mit der Salbe einreiben, (Apotheke).
    § Für Kleinkinder, die noch nicht inhalieren können, gibt es in Apotheken entsprechende Tropfen (z.B. Babix Tropfen), die auf die Kleidung unmittelbar unter dem Hals aufgebracht werden können.
    § Beim Schlafen sollte der Oberkörper des Kindes leicht erhöht sein. Zudem helfen Sie ihm bei der Atmung, wenn Sie die Luft in seinem Zimmer möglichst feucht halten. Hierzu bieten sich Luftbefeuchter an. Ersatzweise kann man aber auch angefeuchtete Handtücher über die Heizung legen, so dass das Wasser kondensiert (verdampft). Engelwurzbalsam wird auf die Nasenflügel aufgetragen und hilft ebenfalls leichter durchzuatmen. Und zu guter letzt kann man noch Säckchen mit Zwiebelstücken aufhängen.


    Mit welchen Komplikationen kann man rechnen?
    Da das Immunsystem bei einer Erkältung geschwächt ist, können weitere Infektionen wie Bronchitis (Entzündung der kleinen Luftwege) oder Lungenentzündung nie ausgeschlossen werden. Sie können durch Viren direkt, oder häufiger durch eine zusätzliche bakterielle Infektion verursacht werden. Bei Kindern kann es durch die verstopfte Nase zu einer Mittelohrentzündung oder sogar zu einer Nasennebenhöhlenentzü ;ndung kommen. Kehlkopfentzündung (Pseudokrupp) oder Mandelentzündung können ebenfalls als Zweitinfektion auftreten.


    Wann zum Arzt ?

    Wenn Ihr Kind krank ist, sollten Sie am besten immer einen Arzt aufsuchen, das kann nur gut sein. Selbst wenn der Arzt Ihrem Kind nichts verschreibt, so kann er Ihnen doch sicher fachmännische Tipps geben. Und Sie als Eltern können gleich viel ruhiger schlafen. Wenn Sie bei Ihrem Kind eine weitere Infektion wie unter Komplikationen aufzählt vermuten, dann sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zum Arzt. Wenn also das Krankheitsbild oder der Krankheitsverlauf von einer typischen Erkältung abweicht. Er wird diese entsprechend behandeln und dem Kind eventuell Antibiotika verordnen. In der Apotheke gibt es Nasentropfen und -dosiersprays für Kinder, die man kurzfristig nach Beratung durch den Apotheker anwenden kann. Je nach Schweregrad der Erkältung können Apotheker oder Arzt zu einem schleimlösenden (hustenfördernden) oder einem hustendämpfenden Mittel raten.
    Vorsicht ist geboten, wenn das Kind nicht alle empfohlenen Schutzimpfungen bekommen hat. Bei einem ungeimpften Kind können z.B. Diphtherie und Keuchhusten tödlich sein. Wichtig ist daher, dass das Krankheitsbild von Infektionskrankheiten nicht mit dem der typischen Erkältung verwechselt wird.

    Wie kann man eine Erkältung lindern?
    Aufgrund bisheriger Erkenntnisse kann Folgendes empfohlen werden:
    · Vitamin C: Kinder im Schulalter sollten während der Herbst- und Wintermonate täglich mindestens 2 Gramm Vitamin C einnehmen. Im Falle einer Erkältung werden hierdurch Symptome gelindert und die Erkrankung wird verkürzt. Ist eine regelmäßige Einnahme nicht möglich, so sollte spätestens bei Ausbruch der Erkältung damit begonnen werden. Vitamin C in dieser Dosierung kann jedoch nur medikamentös verabreicht werden - 2 Gramm entsprächen rund 50 Stück Obst / Gemüse. Im Normalfall sind 2 Gramm Vitamin C pro Tag völlig ungefährlich..
    · Zink: Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Einnahme von Zink bei Kindern den Krankheitsverlauf der Erkältung verkürzt, während dies bei Erwachsenen durchaus der Fall ist. Daher scheint bei Erkältung im Kindesalter zusätzliches Zink nicht erforderlich zu sein.
    Tipp (schaden kann es nicht): Zink + C Lutschtablette. Gibt es in Drogerien und Supermärkten.
    Husten:
    · Der leichte Husten einer komplikationslosen Erkältung, der das Kind nicht vom Schlaf abhält, bedarf nicht unbedingt einer spezifischen Behandlung, aber vorsichtshalber bitte mit einem Arzt abklären.
    · Treten Zusatzsymptome auf ,so sollte ein Arzt aufgesucht werden der die nötige Behandlung verordnen kann.
    · Wird das Kind durch einen trockenen Husten vom Schlaf abgehalten, so muss ein Arzt aufgesucht werden. Erst wenn Asthma, Stirnhöhlen- oder Lungenentzündung ausgeschlossen sind, kann ein Hustenblocker empfohlen werden, um dem Kind den nötigen Schlaf zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang scheint Dextromethorphan wirksamer zu sein als kodeinhaltige Mittel.
    · Hustenbonbons und Lutschpastillen, die ätherische Öle wie Menthol, Anis, Eukalyptus, Fenchel oder Salbei enthalten, lindern das Krankheitsgefühl und den Hustenreiz. Andere Mittel wie Hustensäfte aus Efeu- oder Thymianextrakten wirken auf ähnliche Weise und können im Einzelfall hilfreich sein

    Schnupfen:
    · Bei einer trockenen und durch dickflüssigen Schleim verstopften Nase helfen Nasentropfen oder -spray aus einer physiologischen Kochsalzlösung (Apotheke) - 3 Tropfen in jedes Nasenloch und nach einer Minute die Nase schnäuzen. Bleibt der Erfolg aus, so ist der Vorgang zu wiederholen . Bei Säuglingen und Kleinkindern wird zähflüssiger Schleim nach Eingabe der Kochsalzlösung am besten mit Hilfe einer Saugvorrichtung (bekommt man im Krankenhaus) entfernt.
    · Ätherische Öle in Tropfenform oder als Erkältungsbalsam - auf Kleidung oder Bettwäsche getropft bzw. auf die Brust oder den Rücken eingerieben - lindern das Krankheitsgefühl und helfen, die Nase zu befreien. Dampfinhalation von ätherischen Ölen, Kamille oder Wasser-Kochsalzlösung bewirkt das Gleiche. Menthol oder Eukalyptus enthaltende Präparate, egal welcher Art, sollten jedoch bei Säuglingen und Kleinkindern wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen vermieden werden.
    · Ein erkältetes Kind sollte keinem Zigaretten- bzw. Zigarrenrauch ausgesetzt werden, da dies den Krankheitsverlauf verlängert.

    Halsschmerzen:
    · Gurgeln mit Salzwasser (1 Teelöffel Salz auf ein Glas warmes Wasser), Salbeitee, warmem Wasser oder Kamillenextrakt soll schmerzlindernd wirken.
    · Desinfizierende Gurgellösungen, Mundsprays oder Lutschtabletten sind nicht zu empfehlen, da sie die normale Rachenflora abtöten können. Das würde gefährlicheren Bakterien Zugang in den Rachenbereich gewähren und könnte zu Komplikationen führen. Wer sich nicht sicher ist sollte sich beim Arzt oder in der Apotheke informieren.
    · Honig, Lutschtabletten oder Sprays mit oberflächlichen Betäubungsmitteln lindern das Kratzen im Hals.
    · Ein Luftbefeuchter oder feuchte Tücher im Kinderzimmer könnten Symptome lindern.
    · Niemals darf bei Fieber im Kindesalter Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) gegeben werden. Dies könnte laut Apothekenzeitschrift zu organschädigungen führen.
    · Es muss darauf geachtet werden, dass das Kind genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Meistens geschieht dies nur, wenn es die Flüssigkeit auch mag. Heißer Tee ist nicht verkehrt, aber wenn das Kind diesen einfach nicht mag, gibt es sicher auch etwas anderes.

    Wie kann die Ansteckungsgefahr begrenzt werden?
    · Das erkrankte Kind sollte während der schlimmsten Symptome (2 bis 4 Tage nach Ausbruch der Erkältung) nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen.
    · Beim Husten und Niesen sollte es Mund und Nase bedecken.
    · Gebrauchte Papiertaschentücher sollten sofort weggeworfen werden.
    · Infizierte Kinder sollten sich regelmäßig die Hände waschen.
    · Das Kinderzimmer sollte gelüftet werden.

    Wie kann man einer Erkältung vorbeugen?
    · Aufgrund der Vielzahl der Erreger gibt es für die Erkältung zur Zeit weder einen Impfstoff noch ein wirksames Virenmittel. Eine wissenschaftliche Studie deutet darauf hin, dass Erwachsene, die während der Wintermonate regelmäßig Vitamin C einnehmen, weniger Erkältungen bekommen als solche, die dies nicht tun. Ob dasselbe auf Kinder zutrifft, ist nicht bekannt. Fest steht, dass Vitamin C die Erkältung bei Schulkindern lindert und verkürzt. Daher ist bei Schulkindern die regelmäßige Einnahme von Vitamin C in den Herbst und Wintermonaten durchaus zu empfehlen.
    · Gute Ernährung ist wichtig um Mangelerscheinungen oder Unterernährung und Anfälligkeit für Infektionskrankheiten zu vermeiden.
    · Es scheint unnötig zu sein, Kälte um jeden Preis zu vermeiden. Bei einer Untersuchung hat man festgestellt, dass Freiwillige, die während einer Unterkühlung Erkältungsviren ausgesetzt waren, nicht anfälliger für eine Erkältung waren als solche, die nicht unterkühlt waren. Daher bringt ein Spaziergang an der frischen Luft für das erkältete Kind eher Vor- als Nachteile, solange es entsprechend angezogen ist. Aber man sollte sich nicht den ganzen Tag nur im Kalten aufhalten.
    · Die wirksamste prophylaktische Maßnahme überhaupt ist, große Menschenansammlungen und infizierte Personen zu meiden.
    ---------------- ----------------


    Grippe:

    Wie die Erkältung ist auch die Grippe eine Viruserkrankung, gegen die es keine eigentliche Therapie gibt (laut Gesundheitslexika). Auch die Symptome ähneln einander.
    Eine Virusgrippe (Influenza) ist eine schwere Infektion der oberen Atemwege und Schleimhäute und wird durch so genannte Influenza-Viren verursacht. Grippe ist nicht mit der üblichen Erkältung zu verwechseln. Eine schwere Virusgrippe kann besonders bei Kindern mit Asthma oder Diabetes sehr ernst werden. Gleiches gilt auch für Kinder, deren Immunsystem ohnehin schon durch andere Krankheiten geschwächt ist. Hier ist immer ein Arzt hinzuzuziehen. Davon zu unterscheiden ist der grippale Infekt, der praktisch eine verstärkte Form der Erkältung darstellt.
    Diese "echte Grippe" ist seltener und kann die Gesundheit ernstlich bedrohen. Nach einem meist akuten Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen schließt sich eine bisweilen wochenlange Genesung mit einem häufig quälenden Reizhusten an. Dabei wird das Immunsystem so stark geschwächt, dass der Körper für weitere schwere Infektionen anfälliger wird. Deswegen empfehlen Schulmediziner auch die Grippeimpfung.
    Einen Arzt zu Rate zu ziehen ist nie verkehrt, damit ist man immer auf der sicheren Seite, egal ob Erkältung oder Grippe.
    Welche Anzeichen treten bei der Grippe auf?
    Alle Typen des Influenzavirus erzeugen die gleiche Krankheit, aber die Symptome können sich je nach Alter des Kindes unterscheiden.
    · Kopfschmerzen
    · Fieber 38 bis 40° Celsius
    · Muskel- und Gliederschmerzen
    · Brustschmerzen
    · Appetitlosigkeit
    · Müdigkeit und Schwächegefühl
    · laufende Nase
    · Empfindlicher Hals und Rachen
    · Möglicherweise trockener Husten und deshalb unruhiger Schlaf
    · Kälteempfindlichkeit, Schüttelfrost
    · Übelkeit, Erbrechen
    · Durchfall

    Wie wird eine Grippe übertragen?:
    Genau wie bei einer Erkältung, durch Tröpfcheninfektion.


    Wann zum Arzt?
    Wenn man die Grippe (Influenza) schon hat sollte man auf alle Fälle zum Arzt gehen, dies gilt besonders bei Kindern.
    Gegen die Virusgrippe kann man sich impfen lassen. Allerdings muss diese Impfung jährlich erneuert werden, da sich die Erreger permanent verändern.
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt jährlich eine Empfehlung für den aktuellen Grippe-Impfstoff heraus. Empfohlen wird die Impfung für alle Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiko.
    Ein steifer Hals, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen während der Grippe-Erkrankung bzw. innerhalb einer Woche danach können Anzeichen für eine Hirnhautentzündung sein. Diese setzt plötzlich ein und schreitet sehr schnell fort. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, denn eine vollständige Heilung ist nur bei einer schnellen Diagnose und Behandlung möglich.
    Bestimmte Grippeviren können bei Kindern eine Schwellung der Stimmbänder (Pseudokrupp verursachen)


    Was tun bei Fieber?
    Die Körpertemperatur des gesunden Kindes hängt dabei sowohl von der Aktivität als auch von der Tageszeit ab. Nachts ist sie am niedrigsten und am späten Nachmittag am höchsten.
    Die normale Körpertemperatur liegt bei Kindern zwischen 36 °C und 37,5 °C.
    Erstes Anzeichen für Fieber ist eine ungewöhnlich heiße Stirn. Steigt die Körpertemperatur dann tatsächlich auf über 38 °C an, so kann dies ein erstes Symptom für eine Krankheit sein. Sicher ist dies bei einer nur so leicht erhöhten Temperatur allerdings nicht. Zum einen können Kinder krank sein, ohne dass die Temperatur ansteigt, zum anderen kann die Körpertemperatur vor allem bei aktiven Kindern auch über 38 °C ansteigen, ohne dass das Kind krank ist.
    · Lassen Sie das Kind nach dem ersten Messen daher noch eine halbe Stunde ruhen und wiederholen Sie dann die Messung.
    · Fieber ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Zeigt es doch, dass der Körper sich gegen eine Infektion zur Wehr setzt.
    · Dennoch sollte man die Temperatur des Kindes nicht zu hoch werden lassen. Bei hohen Temperaturen können sich Kinder unwohl und gereizt fühlen. Zudem besteht die Gefahr von Fieberkrämpfen, dann muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Damit sich Ihr Kind während des Krampfanfalls nicht verletzt und es frei atmen kann, legen Sie es auf ein Bett oder den Boden. Achten Sie darauf, dass die Atemwege frei sind, und versetzen Sie ihr Kind anschließend in eine stabile Seitenlage. Auch wenn der Krampfanfall nur von kurzer Dauer war und sich Ihr Kind danach vollständig erholt hat, sollten Sie den Arzt verständigen oder einen Arzt aufsuchen.
    · Am wirksamsten bekämpft man Fieber mit vom Arzt verschriebenen Medikamente. Der Arzt kann am besten beurteilen, ob dies notwendig ist oder nicht.
    · Kinder mit Fieber schwitzen stark und brauchen daher auch viel Flüssigkeit. Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, um die Flüssigkeit zu ersetzen. Damit das Kind nicht "in seinem eigenen Saft kocht", sollte man zusätzlich schweres Bettzeug entfernen (Vorsicht vor Zugluft). So kann der Körper durch die Wärmeabstrahlung abkühlen.
    · Hilfreich zum Fiebersenken sind schließlich auch lauwarme Waschungen, die man dann anwenden kann, wenn das Fieber über 39 °C ansteigt. Dabei ist es wichtig, dass das Wasser lauwarm und nicht kalt ist. Durch das lauwarme Wasser erweitern sich nämlich die Blutgefäße und die Wärmeabgabe wird gefördert. Kaltes Wasser dagegen führt zu einer Verengung der äußeren Gefäße, was zu einer Behinderung der Wärmeabgabe führt. Bevor man mit den Waschungen beginnt, sollte man das Bett mit Handtüchern schützen, damit es nicht nass wird. Danach benetzt man mit einem ausgewrungenen Lappen Kopf, Nacken, Arme und Beine und lässt die Haut an der Luft trocknen.

    Wie wird die Grippe behandelt?
    Wenn keine Komplikationen auftreten, kann die Grippe zu Hause behandelt werden. (Bei Unsicherheit bitte unbedingt einen Arzt fragen) Antibiotika wirken nicht, da Viren und nicht Bakterien die Grippe verursachen. Antibiotika sind dann erforderlich, wenn Ihr Kind im Anschluss an die Grippe eine bakterielle Infektion, z. B. eine Lungenentzündung, bekommt. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
    Kinder sollten ausreichend essen und trinken, sich ins Bett legen und ihre Kräfte schonen. Damit es nicht zu Rückfällen kommt, sollten sie nur langsam wieder körperlich aktiv werden. Meistens bleiben Kinder mit einer schwereren Krankheit aber freiwillig im Bett. Bestimmte Medikamente senken das Fieber und lindern Muskel- und Gliederschmerzen. Geben Sie Ihrem Kind (unter zehn Jahre) mit Fieber keine Acetylsalizylsäure (Aspirin). Dies kann zu schwersten Organschäden führen. (Quelle: Apothekenzeitschrift) Suchen Sie mit Ihrem Kind den Arzt nochmals auf, wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht abgenommen haben. Sollten trotz Behandlung heftige Ohren- oder Halsschmerzen, schmerzender Husten, Fieber über 39° Celsius und Atembeschwerden auftreten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

    Welche Komplikationen können auftreten?
    Vor allem durch Zweitinfektionen mit Bakterien kann sich eine Vielzahl an Komplikationen ergeben, vor allem für Kinder und Jugendliche mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko. Lungenentzündung, Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs, Herzmuskelentzündung, Nierenentzündung und Entzündungen des Nervensystems sind möglicherweise die Folge.

    Wie können Sie einer Grippe vorbeugen?
    Eine Influenza kann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Impfung vermieden werden. Der optimale Zeitraum dafür liegt zwischen Oktober und November.

    Die Impfung von Kindern gegen Influenza ist jedoch im Impfkalender nicht vorgesehen und wird nur bei bestimmten Risiken empfohlen:
    · Säuglinge und Kinder mit chronischen Krankheiten, z. B. Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen
    · Asthmakranke Kinder
    · Menschen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche
    Während einer besonders schweren Grippe-Epidemie beugen virushemmende Medikamente einer Erkrankung vor, sie verkürzen bei bereits eingetretener Infektion die Krankheitsdauer und mildern die Beschwerden.

    Abschuss:
    Ich hoffe, ich habe die wichtigsten Fragen zu Thema: Erkältung und Grippe bei Kindern beantworten können, denn dieses Thema ist wichtig.
    Ein krankes Kind, egal ob Erkältung oder Grippe braucht viel Ruhe und gehört somit nicht in die Schule oder in den Kindergarten. (Die Gabe von Medikamenten ist den Erziehern im Kindergarten nur im Notfall gesetzlich erlaubt, z.B. bei einem Kind mit einer chronischen Erkrankung dies erforderlich macht.) Ich weiß, dass ist oft leichter gesagt als getan. Nicht jeder hat die Möglichkeit sein „krankes Kind „ bei z.B. der Oma oder einen Verwandten oder Bekannten zu lassen. Die meisten Menschen, sofern sie noch Arbeit haben, gehen dieser nach. Nicht selten haben die Eltern nicht die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen um Ihr „krankes Kind“ gesund zupflegen. Gerade bei Alleinerziehenden Müttern und Vätern ist dies oft der Fall.
    In dringenden Fällen gibt es die Möglichkeit sich gemeinsam mit dem Kind krank schreiben zu lassen.
    Mit einem gesunden Lebensstil kommen wir trotz Erkältung und Grippewelle schnell wieder auf die Beine und bleiben nicht lange krank. Nicht nur Kinder brauchen vor allem viel Obst und Genüsse, sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Also öfter mal warm einpacken und einen schönen Spaziergang mit der ganzen Familie machen.


    Bleiben Sie gesund !
    Gesundheit ist eines der kostbarsten Dinge die wir haben.

    Die oben stehenden Informationen beziehen sich auf folgende Quellen und ersetzen nicht den Arztbesuch:
    · E. Esser: Medizin für Kinder GOVI-Verlag GmbH
    · verschiedene Apothekenzeitschriften
    · Gesundheitslexikaas und erste Hilfe Buch bei Kindern

    zurueck zu den Ueberschriften:

    Erkältung bei Babys und Kleinkinder:

    Was aber tun bei Baby und Kleinkinder?

    Hier helfen folgende Mittel:

  • Babix Tropfen - Bei verstopfter Nase auf die Kleidung tropfen - Ab Säugling geeignet - Pflanzlich
  • Engelwurzbalsam - Bei verstopfter Nase auf die Nasenflügel - Ab Säuglingsalter - Pflanzlich
  • Zwiebelsäckchen - Zwiebel klein schneiden und in ein Stoffsäckchen (Altes Geschirrtuch, alter Lappen) füllen und im Schlafzimmer des Kinder aufhängen. Befreit die Atemwege.
  • zurueck zu den Ueberschriften:

    Hausapotheke

    Was sollte in eine Hausapotheke, mit Kindern im Haushalt rein?
  • Babix Tropfen - Bei verstopfter Nase auf die Kleidung tropfen - Ab Säugling geeignet - Pflanzlich
  • Engelwurzbalsam - Bei verstopfter Nase auf die Nasenflügel - Ab Säuglingsalter - Pflanzlich
  • zurueck zu den Ueberschriften:

    Neurodermitis:

    Die wichtigsten Tipps:

    Je akuter und nässender der Zustand ist, umso wässriger sollte die Creme sein. Je trockener die Haut um so fettiger. Testen Sie verschiedene Produkte

    Morgens kalt Duschen, fördert die Körbereigene Kortisonausschüttung, gut gegen Entzündungen.

    Cremes mit Harnstoff halten die Feuchtigkeit in der Haut, machen die Haut geschmeidiger und lindern bei einigen Patienten den Juckreiz. Auch der Zusatz von Gamma-Linolensäure (z. B. aus Nachtkerzensamenöl oder Borretschsamenöl) verbessert in einigen Fällen das Hautbild.

     

    Viele Tipps finden Sie auf: www.dha-hautpflege.de (Deutsche Haut und Allergiehilfe)!

    Hier gibts auch Empfehlungen von Waschpulver, getestet wurde z.B. Ariel Mild und Rein es wurde als geeignet für Menschen mit sehr empfindlicher Haut befunden.

    Ich als Allergiker kann Waschnüsse empfehlen. Vor allem auch für Menschen die in Räumen mit frisch gewaschener Wäsche kaum Luft bekommen. Es muss nicht immer Staub sein.

     

    Eine Creme und die Erfahrungen am Kind: http://www.gesundheit.com/gc_detail_3_gc01040320.html

     

    zurueck zu den Ueberschriften:

    Notfall:

    Im Notfall finden Sie auf der folgenden Webseite die Telefonnummer von Giftzentrale und Notruf.
    Außerdem können Sie sehen welche Apotheke Notdienst, in Ihrer Nähe, hat.
    http://www.gesundheitpro.de

    zurueck zu den Ueberschriften:

    Rund ums Stillen:

    Vorher:

    Die Brust gut vorbereiten. Es ist zum Beispiel hilfreich keinen BH zu tragen, oder wenn Frau das nicht möchte weil beispielsweise die Brust spannt, kann alternativ der Bereich der Brustwarze aus dem Körbchen ausgeschnitten werden. Durch die Reibung an der Kleidung wird die Brust schon etwas abgehärtet. 

    Die Vormilch:

    Die Vormilch reicht vollkommen aus, erfordert aber noch kein Bäuerchen. Ev. kann es trotzdem schon hilfreich sein das Baby nach dem Stillen in eine aufrechte Lage zu bringen. So gewöhne sich bei schon mal dran. Und die Milch läuft besser die Speiseröhre runter.

    Stillen in der Anfangszeit:

    Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie es sich bequem. Ruhe ist wichtig für den Milchfluss und das Baby.

    Um eventuelle Schmerzen zu mindern gelten folgende Regeln:

    Wenn's doch weh tut, bewirkt eine Bestrahlung mit einer Infrarotlampe, Wollwachssalbe (kann vom Kind mit abgeleckt werden ohne Eigengeschmack) oder Traubenzucker an die feuchten Brustwarzen zwischen dem Stillen manchmal Wunder.

    Und Schmerzen durch den Milcheinschuss können mit einem kühlen, nassen Tuch gemindert werden. Aber nicht auf der Brustwarze selbst und auch nicht unmittelbar vor dem Stillen.

    Links: http://www.afs-stillen.de/

    Alles zu Schwangerschaft & Geburt bei gesundheit.de

    zurueck zu den Ueberschriften:

    Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen:

    „Wir nehmen unsere Umwelt nicht mit einzelnen Sinnesorganen wahr, sondern mit unserer ganzen Person, zu der auch Gefühle Erwartungen, Erfahrungen und Erinnertes gehören.“

    Doch auf Grund der unausgewogenen und einseitigen beanspruchen der Sinne, sowie der Reitzüberflutung durch die Medien, dem Verlust der körperlich-sinnlichen Erfahrungen, der wachsenden Technisierung der Umwelt und der damit verbundenen Schwierigkeit Zusammenhänge wirklich zu begreifen, gibt es immer mehr Kinder die als hyperaktiv bezeichnet werden, sie sind unruhig, nervös, sind leicht reizbar, können sich nicht Konzentrieren und weisen eine Schwäche in der Feinmotorik auf.
    In unserer heutigen Zeit treten vermehrt Wahrnehmungsstörungen wie Hyperaktivität auf, die betroffenen Kinder können zwar sehen, hören etc., sind aber nicht in der Lage, die aufgenommenen Reize richtig zu verarbeiten. Die Informationen, welche ihnen ihre Sinnesorgane vermitteln sind ungenau und oft zusammenhangslos. Da nicht selten einzelne Informationen fehlen. Man muss sich das vorstellen wie bei einem Puzzle, wenn mehrer Teile Fehlen, wird das Puzzle unbrauchbar, da ja kein ganzes Bild mehr entstehen kann. Doch warum fehlen Informationen? Das liegt daran, dass die Sinne wie bereits erwähnt viel zu oft nur einseitig angesprochen und trainiert werden. Doch um ein ganzes Bild von etwas zu erhalten benötigt das Gehirn die Informationen aller Sinne. Außerdem verkümmert ein Sinn, wie wir bereits wissen, in seiner Funktion wenn er nicht trainiert wird. Und dann ist das Zusammenspiel zwischen den Sinnen gestört und das Bild bleibt ganz diffus.

    Ich beobachte beim Frühstück,im Kindergarten, sehr oft, dass Kinder bereits geschnittenes Obst aus ihrer Brotdose packen. Ich denke, die Eltern haben es gut gemein. Aber wenn ein Kind z.B. eine Orange essen will, ist es doch viel aufregender und vor allem Sinnesfördernder, wenn das Kind die Orange erst Schälen muss. Dadurch erfährt und vor allem erlebt es so viel verschiedenes, es kann die Orange sehen, riechen, schmecken und ertasten. Es sieht die Größe, Form und Farbe der Frucht. Es spürt die Beschaffenheit der Schale, merkt ob es sich um eine weiche oder harte Frucht handelt. Und es riecht und schmeckt die Zitronensäure. Erst das zusammenfügen dieser Sinneseindrücke im Gehirn, durch das Zusammenspiel der einzelnen Sinne, ergibt dann das Bild der Orange.

    „Sinnliche Wahrnehmung spricht alle Sinne an.“ Sie ist nicht einfach nur das Ergebnis der Leistungen einzelner Sinnesorgane. Eine Melodie ist auch nicht die Summe einzelner Töne, sowie ein Wort nicht das zusammensetzen einzelner Buchstaben ist. Wie bereits erwähnt nehmen wir alles mit unser gesamten Person wahr, also Ganzheitlich. Doch dafür müssen wir die Fähigkeit haben, aufgenommenes richtig zu Verarbeiten. Den erst das Zusammenspiel der Sinne, dass nur stattfinden kann, wenn alle empfangenen Reize richtig verarbeitet werden können und alle Sinne beansprucht werden, macht Sinnliche Wahrnehmung möglich. Genauso wie man einzelnen Noten zusammentragen und verbinden muß, damit eine Melodie entsteht. Aber wann bekommt ein Kind denn eine Orange in die Hand gedrückt, die es ganzheitlich wahrnehmen kann? Die Erwachsenen meinen, es ist zu schwer für Kinder eine Orange zu schälen und denken dabei überhaupt nicht daran, was die Kinder bei diesem Vorgang alles lernen. Und so geht das dann weiter. Im Fernsehen werden viele nützliche Dinge erklärt, z.B. wie man einen Apfelbaum pflanzt. Dabei erhält das Kind zwar das theoretische Wissen, aber es muss auch greifen können um wirklich zu begreifen. Es muss selber erleben wie der Baum gepflanzt wird. Das merken wir doch auch bei uns selbst, wenn wir z.B. einen Schrank, anhand einer Bauanleitung, zusammenbauen wollen. Heißt es nicht, dass wir das problemlos schaffen nur weil wir eine Bauanleitung haben. Wenn ich jedoch weiß wie der Schrank später aussehen soll, erleichtert mir das die Sache erheblich. Noch besser ist es, wenn ich erlebe, wie jemand das macht und es mir gleichzeitig Währendessen erklärt. Dann besteht eine sehr große Chance, dass ich es später auch alleine kann.
    Und das geht heute immer mehr und mehr verloren. Das eigene Tun und Erleben. Deswegen lautet meine Überschrift ja auch: “Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen.“ Und nicht: Kinder nehmen ganzheitlich wahr. Den um wirklich ganzheitlich wahrzunehmen, darf das eigene Tun und Erleben nicht fehlen, außerdem müssen alle Sinne, wie bereits erwähnt, fähig sein das aufgenommene zu Verarbeiten und zu einem Bild zusammen zufügen.

    zurueck zu den Ueberschriften:

    § Für oben genannte Informationen übernehmen wir keine Haftung!
    Außerdem können sie nicht den Arztbesuch ersetzene, sondern dienen ledigtlich als Hilfestellung.