Die Brust gut vorbereiten. Es ist zum Beispiel hilfreich keinen BH zu tragen, oder wenn Frau das nicht möchte weil beispielsweise die Brust spannt, kann alternativ der Bereich der Brustwarze aus dem Körbchen ausgeschnitten werden. Durch die Reibung an der Kleidung wird die Brust schon etwas abgehärtet.
Die Vormilch reicht vollkommen aus, erfordert aber noch kein Bäuerchen. Ev. kann es trotzdem schon hilfreich sein das Baby nach dem Stillen in eine aufrechte Lage zu bringen. So gewöhnen sich bei schon mal Mama und Kind an den Ablauf. Und die Milch läuft besser die Speiseröhre runter.
Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie es sich bequem. Ruhe ist wichtig für den Milchfluss und das Baby.
Um eventuelle Schmerzen zu mindern gelten folgende Regeln:
Wenn's doch weh tut, bewirkt eine Bestrahlung mit einer Infrarotlampe, Wollwachssalbe (kann vom Kind mit abgeleckt werden ohne Eigengeschmack) oder Traubenzucker an die feuchten Brustwarzen zwischen dem Stillen Linderung.
Und Schmerzen durch den Milcheinschuss können mit einem kühlen, nassen Tuch gemindert werden. Aber nicht auf der Brustwarze selbst und auch nicht unmittelbar vor dem Stillen.
Sollte es trotz alledem nicht gleich klappen, dann geben Sie nicht auf. Überbrücken Sie die Zeit, in der das Stillen garnicht geht, mit einer Milchpumpe, diese bekommen Sie als Leihgabe in den Apotheken. So haben wir es auch gemacht. Zwischen den Stillsitzungen, konnte sich die Brust auf diese Weise immerwieder erholen und unser Sohn hat trotzdem alle wichtigen Dinge der Muttermilch bekommen. Nur denken Sie daran. Nur das Saugen des Babys ist das richtige Signal an die Brust, neue Milch zu produzierenen.
Links: http://www.afs-stillen.de/
§ Für oben genannte Informationen übernehmen wir keine Haftung!
Außerdem können sie nicht den Arztbesuch ersetzene, sondern dienen ledigtlich als Hilfestellung.
Autor: kinder123.de