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Die Bedeutung der sinnlichen Wahrnehmung:
Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen:
Erkaeltung und Grippe bei Kindern
was können Eltern tun?
Vorher:
Die Brust gut vorbereiten. Es ist zum Beispiel hilfreich keinen BH zu tragen, oder wenn Frau das nicht möchte weil beispielsweise die Brust spannt, kann alternativ der Bereich der Brustwarze aus dem Körbchen ausgeschnitten werden. Durch die Reibung an der Kleidung wird die Brust schon etwas abgehärtet.
Die Vormilch:
Die Vormilch reicht vollkommen aus, erfordert aber noch kein Bäuerchen. Ev. kann es trotzdem schon hilfreich sein das Baby nach dem Stillen in eine aufrechte Lage zu bringen. So gewöhne sich bei schon mal dran. Und die Milch läuft besser die Speiseröhre runter.
Stillen in der Anfangszeit:
Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie es sich bequem. Ruhe ist wichtig für den Milchfluss und das Baby.
Um eventuelle Schmerzen zu mindern gelten folgende Regeln:
Das Baby nach an sich ran holen, vor allem die Beine. Hat das Kleine Angst weg zu rutschen wird es die Brust los lassen.
Der Babymund muss die Brustwarze richtig umschließen, also das Köpfchen durch halten am Nacken (nicht Hinterkopf) richtig an die Brust ran drücken, durch die Form des Nase können sie link und rechts an der Brust vorbei atmen.
Wenn's doch weh tut, bewirkt eine Bestrahlung mit einer Infrarotlampe, Wollwachssalbe (kann vom Kind mit abgeleckt werden ohne Eigengeschmack) oder Traubenzucker an die feuchten Brustwarzen zwischen dem Stillen manchmal Wunder.
Und Schmerzen durch den Milcheinschuss können mit einem kühlen, nassen Tuch gemindert werden. Aber nicht auf der Brustwarze selbst und auch nicht unmittelbar vor dem Stillen.
Links: http://www.afs-stillen.de/
Die Bedeutung der
sinnlichen Wahrnehmung:
Warum sind die Sinne eigentlich so wichtig?
In unserer heutigen, modernen, Zeit ist dies den wenigsten Menschen bewußt,
viele machen sich gar keine Gedanken darüber. Die heutige Welt ist viel
zu hektisch und die Menschen beschäftigen sich mit scheinbar
„wichtigerem“. Die Umwelt in der wir leben ist Sinnesfeindlich, man muß
sich nur mal Großstädte anschauen, oft wird alles zu betoniert, die
Natur die noch vorhanden ist wird dann künstlich in Parks angelegt und
darf nicht selten nur angeschaut, jedoch nicht betreten werden, d.h. die
Kinder dürfen auf dem dafür vorgesehenen Spielplatz spielen aber die
Wiesen sind tabu.
In unserer Gesellschaft ist das Sehen, sowie das Hören hoch anerkannt,
aber was ist mit den anderen sinnen? Kinder sind von Natur aus Neugierig,
sie sind von Anfang an aktiv und wollen alles Kennerlernen, erfahren und
greifen. Dafür benötigen sie all ihre Sinne, denn diese sind der Zugang
zur Welt, sie sind wie Antennen. Über die wir Kontakt zu unserer Umwelt
aufnehmen und mit ihr Kommunizieren. Kinder wollen ihre Umwelt erkunden
und verstehen. Jedes Greifen ist immer auch ein Begreifen und jedes Fassen
somit, auch ein Erfassen. Die Sinne liefern uns viele verschiedene Eindrücke,
über unsere Umwelt und über uns selbst im Zusammenhang mit ihr. Sie sind
die Grundlage jeder Erfahrung die wir machen, deshalb ist es auch so
wichtig Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Sinne kennenzulernen,
auszuprobieren, zu Stäken und somit ein Stück weit ihre eigenen Grenzen
und auch ihren eigenen Körper kennen zu lernen. Auf Grund dessen müssen
die Sinne, heutzutage, gezielt geschulten werden , sie brauchen ständig
Anregungen und müssen fit gehalten werden, sonst kommen sie aus der Übung
und es besteht die Gefahr das sie in ihrer Funktionsfähigkeit verkümmern.
Doch die heutige Kindheit ist gekennzeichnet durch den Verlust an
unmittelbaren körperlich - sinnlichen Erfahrungsmöglichkeiten. Ursache
dafür ist die immer eingeengtere Bewegungswelt der Kinder, die meisten
Wege werden mit dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln zurück gelegt. So
das ein Großteil der Kinder, Entfernungen kaum abschätzen kann. Viele
Kinder kennen nur diese Wege, welche Sie bzw. ihre Familie mit dem Auto
zurücklegt. Wenn Sie später dann z.B. zur Oma laufen wollen, stellt sich
die Frage nach dem Weg. „Wie weit ist es ?“ „Wo muß ich denn lang
laufen ?“ etc. Ohne Bewegungsraum haben Kinder keine Chance, eine gute
Beziehung zu ihrem Körper aufzubauen. Sie sind in ihrer Selbst-, sowie in
ihrer Wirklichkeitserfahrung gefährdet.
Klettern, hüpfen, rennen, springen, schaukeln, toben, entdecken und
erforschen macht Spaß, und Kinder machen das ganz ohne drängen der
Erwachsenen, dass ist auch gar nicht notwendig denn die Natur besitzt,
normalerweise, genug Aufforderungscharakter. Sie hält so viele
verschiedene Möglichkeiten bereit. Es gibt Baumstämme, die zum
balancieren einladen. Gräben und Pfützen sind zum hüpfen und Springen
da. Aber was nützt den Kinder das, wenn sie nicht die Möglichkeit
erhalten in der Natur zu spielen.
Wie oft beschweren sich Anwohner über spielende Kinder. Es gibt nicht
immer einen Spielplatz oder ähnliches in der Nähe. Heut zu tage spielen
Fernseher, Spielkonsolen, Computer und Co eine viel zu Große Rolle im
Leben der Kinder.
Ohne diese Dinge wüsten viele von ihnen und so mancher Erwachsener gar
nichts mit seiner Zeit anzufangen. Noch hinzu kommt, dass Kinder in ihrem
Tun oftmals ehr gebremst werden. Es folgen Sätze wie: „ Sei nicht so
wild.“ Oder „Paß auf und mach dich nicht schmutzig“ usw. Früher
waren die Kinder sehr viel mehr draußen in der Natur, als heute und
hatten mehr Bewegung, sowie Spielräume. Es bestand nicht die Gefahr, dass
ihre Sinne nicht genügend angeregt und trainiert werden. Eigentlich müssten
wir Erwachsenen uns ei Beispiel an den Kindern nehmen, denn wenn diese die
Möglichkeit erhalten sich zu Bewegen, dann tun sie dies auch sehr
behutsame und Rückenschonende, gesunde Art und weise. Wir Erwachsene,
Erzieher miteinbegriffen, haben verlernt uns richtig zu Bewegen. Von denn
Kindern können wir dies neu erlernen.
Die Natur ist der optimale Entwicklungsraum für Kinder. Kein
Kinderzimmer, kein Kindergarten, keine Schule und keine Turnhalle oder ähnliches
können so viele Erfahrungsmöglichkeiten bieten wie der Wald.
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Kinder sollten
ganzheitlich wahrnehmen:
„Wir nehmen unsere Umwelt nicht mit einzelnen Sinnesorganen wahr,
sondern mit unserer ganzen Person, zu der auch Gefühle Erwartungen,
Erfahrungen und Erinnertes gehören.“
Doch auf Grund der unausgewogenen und einseitigen beanspruchen der Sinne,
sowie der Reitzüberflutung durch die Medien, dem Verlust der körperlich-sinnlichen
Erfahrungen, der wachsenden Technisierung der Umwelt und der damit
verbundenen Schwierigkeit Zusammenhänge wirklich zu begreifen, gibt es
immer mehr Kinder die als hyperaktiv bezeichnet werden, sie sind unruhig,
nervös, sind leicht reizbar, können sich nicht Konzentrieren und weisen
eine Schwäche in der Feinmotorik auf.
In unserer heutigen Zeit treten vermehrt Wahrnehmungsstörungen wie
Hyperaktivität auf, die betroffenen Kinder können zwar sehen, hören
etc., sind aber nicht in der Lage, die aufgenommenen Reize richtig zu
verarbeiten. Die Informationen, welche ihnen ihre Sinnesorgane vermitteln
sind ungenau und oft zusammenhangslos. Da nicht selten einzelne
Informationen fehlen. Man muss sich das vorstellen wie bei einem Puzzle,
wenn mehrer Teile Fehlen, wird das Puzzle unbrauchbar, da ja kein ganzes
Bild mehr entstehen kann. Doch warum fehlen Informationen? Das liegt
daran, dass die Sinne wie bereits erwähnt viel zu oft nur einseitig
angesprochen und trainiert werden. Doch um ein ganzes Bild von etwas zu
erhalten benötigt das Gehirn die Informationen aller Sinne. Außerdem
verkümmert ein Sinn, wie wir bereits wissen, in seiner Funktion wenn er
nicht trainiert wird. Und dann ist das Zusammenspiel zwischen den Sinnen
gestört und das Bild bleibt ganz diffus.
Ich beobachte beim Frühstück,im Kindergarten, sehr oft, dass Kinder
bereits geschnittenes Obst aus ihrer Brotdose packen. Ich denke, die
Eltern haben es gut gemein. Aber wenn ein Kind z.B. eine Orange essen
will, ist es doch viel aufregender und vor allem Sinnesfördernder, wenn
das Kind die Orange erst Schälen muss. Dadurch erfährt und vor allem
erlebt es so viel verschiedenes, es kann die Orange sehen, riechen,
schmecken und ertasten. Es sieht die Größe, Form und Farbe der Frucht.
Es spürt die Beschaffenheit der Schale, merkt ob es sich um eine weiche
oder harte Frucht handelt. Und es riecht und schmeckt die Zitronensäure.
Erst das zusammenfügen dieser Sinneseindrücke im Gehirn, durch das
Zusammenspiel der einzelnen Sinne, ergibt dann das Bild der Orange.
„Sinnliche Wahrnehmung spricht alle Sinne an.“ Sie ist nicht einfach
nur das Ergebnis der Leistungen einzelner Sinnesorgane. Eine Melodie ist
auch nicht die Summe einzelner Töne, sowie ein Wort nicht das
zusammensetzen einzelner Buchstaben ist. Wie bereits erwähnt nehmen wir
alles mit unser gesamten Person wahr, also Ganzheitlich. Doch dafür müssen
wir die Fähigkeit haben, aufgenommenes richtig zu Verarbeiten. Den erst
das Zusammenspiel der Sinne, dass nur stattfinden kann, wenn alle
empfangenen Reize richtig verarbeitet werden können und alle Sinne
beansprucht werden, macht Sinnliche Wahrnehmung möglich. Genauso wie man
einzelnen Noten zusammentragen und verbinden muß, damit eine Melodie
entsteht. Aber wann bekommt ein Kind denn eine Orange in die Hand gedrückt,
die es ganzheitlich wahrnehmen kann? Die Erwachsenen meinen, es ist zu
schwer für Kinder eine Orange zu schälen und denken dabei überhaupt
nicht daran, was die Kinder bei diesem Vorgang alles lernen. Und so geht
das dann weiter. Im Fernsehen werden viele nützliche Dinge erklärt, z.B.
wie man einen Apfelbaum pflanzt. Dabei erhält das Kind zwar das
theoretische Wissen, aber es muss auch greifen können um wirklich zu
begreifen. Es muss selber erleben wie der Baum gepflanzt wird. Das merken
wir doch auch bei uns selbst, wenn wir z.B. einen Schrank, anhand einer
Bauanleitung, zusammenbauen wollen. Heißt es nicht, dass wir das
problemlos schaffen nur weil wir eine Bauanleitung haben. Wenn ich jedoch
weiß wie der Schrank später aussehen soll, erleichtert mir das die Sache
erheblich. Noch besser ist es, wenn ich erlebe, wie jemand das macht und
es mir gleichzeitig Währendessen erklärt. Dann besteht eine sehr große
Chance, dass ich es später auch alleine kann.
Und das geht heute immer mehr und mehr verloren. Das eigene Tun und
Erleben. Deswegen lautet meine Überschrift ja auch: “Kinder sollten
ganzheitlich wahrnehmen.“ Und nicht: Kinder nehmen ganzheitlich wahr.
Den um wirklich ganzheitlich wahrzunehmen, darf das eigene Tun und Erleben
nicht fehlen, außerdem müssen alle Sinne, wie bereits erwähnt, fähig
sein das aufgenommene zu Verarbeiten und zu einem Bild zusammen zufügen.
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Der Tastsinn:
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Die Haut ist das größte Wahrnehmungsorgan unseres Körpers, über sie
nehmen wir mechanische Reize (Berührungen etc.) wahr. Außerdem umhüllt
sie unseren Körper, schützt ihn und stell so die Grenze zwischen innen
und außen dar. Unsere Haut ist also, dass Kontaktorgan zwischen der Außenwelt
und dem Körperinneren, sie regelt dessen Beziehung zueinander und ist für
den Menschen überlebenswichtig, durch ihre vielen verschiedene Funktionen
wie z.B. das Regulieren des Wärmehaushaltes, sowie der Körpertemperatur
und den Schützt des Organismus z.B. vor dem Eindringen fremder Substanzen
etc.

Kinder müssen Greifen um zu be-greifen:
Der Tastsinn gehört leider zu den weniger akzeptierten Sinnesbereichen in
unserer Gesellschaft. Das macht sich z.B. dadurch bemerkbar, dass Kinder
oft auf Unverständnis der Erwachsenen treffen, wenn es um eben diesen
Sinnesbereich geht. Kinder wollen ihre Umwelt erkunden, dies wollen sie
natürlich mit allen Sinnen tun. Sie wollen alles anfassen, berühren und
greifen und das müssen sie auch, denn nur so begreifen sie die Dinge,
dass ist die ihnen vertrauteste Art, ihre Umwelt kennen zu lernen, mit ihr
umzugehen und sich sicher in ihr zu bewegen.

Doch unserer Welt ist Sinnesfeindlich, Kinder treffen überall auf
Verbotsschilder. Nicht selten dürfen sie die Wiese im Park nicht betreten
etc. Das körperlich – sinnliche erleben verschwindet immer mehr, unsere
Gesellschaft denkt und Handelt oft nur mit dem Kopf, also dem Verstand
(Geist). Das ist einer der Gründe warum alle Sinne, natürlich auch
dieser, gezielt angeregt werden müssen.
Der Tastsinn ist der erste Sinn der sich beim Ungeborenen entwickelt.

Die Haut ist ein wichtiges Kommunikationsorgan, sie ist Subjekt und Objekt
zugleich, d.h. sie ist selbst wahrnehmend und kann ebenso wahrgenommen
werden. Taktile (Körperliche) Wahrnehmung ist eine Grundlage der sozialen
Existenz, da sie die erste Sprache des Kindes darstellt, auf der die
verbale Sprache aufbaut. Über den Tastsinn lernt das Kind schnell Berührungen
zu deuten. Es kann unterscheiden zwischen Positiven und negativen Berührungen.

Wenn man die Dinge anfasst, entwickelt man auch ein Gefühl dafür, mit
welcher Muskelkraft man sie handhaben muss, z.B. fassen wir eine Milchtüte
anders an als eine Milchflasche. Für Kinder ist es nicht immer leicht,
ihre Muskelkraft richtig einzuschätzen. Wenn sie beispielsweise malen: übt
das Kind zuviel Druck auf den Stift aus, zerreißt das Papier und das Kind
ist traurig. Dieses Gefühl für Handwerkszeug ist natürlich eine ganz
wichtige Voraussetzung für die Schule.

Spielidee zum Tastsinn:

„Pizza backen“
Die Kinder bilden Paare, eines legt sich in Bauchlage, auf eine Matte oder
Decke am Boden und das andere kniet sich daneben. Die Kinder, welche auf
der Matte liegen schließen ihre Augen. Der Spielleiter erzählt wie man
eine Pizza bäckt und macht dabei alle Handlungen wie das Kneten des
Teiges etc. vor. Die Kinder, die nicht auf der Matte liegen, machen die
Handlungen auf dem Rücken des jeweiligem Kindes, welches vor ihnen liegt
nach.
- Zuerst müssen wir uns eine Schüssel bereitstellen und die Zutaten
zusammensuchen. (Einen runden Kreis auf den Rücken malen)
- Dann werden diese nach und nach in die Schüssel gegeben, jetzt muss der
Teig im Backofen oder an einem warmen ort erst einmal aufgehen (Hefe). (
leichtes Klopfen, streicheln und massieren.)
- Danach werden sie kräftig miteinander zu einem Teig verknetet. Der Teig
wird auf dem Blech ausgerollt. Jetzt wird der Teig nach belieben belegt.
(Kräftiges Kneten und dann über den Rücken streichen). (Massage:
klopfen, streicheln und massieren mal etwas fester mal locker)
usw. (Baken, klein schneiden und dann die Pizza essen!)
Auch schon bei den ganz kleinen ist so ein massagespielt sehr schön.


Hierbei kann man eine kleine Geschichte erzählen. Beispielsweise erzählt
man von verschiedenen Tieren die über den die Strasse (den Rücken )
laufen. Der Elefant trampelt schwer , die Ameise spürt man kaum usw.
Bei beiden spielen kann es hilfreich sein eine CD mit Instrumentaler Musik
im Hintergrund laufen zu lassen, diese darf jedoch nicht zu laut sein.
Achtung:
Niemals mit starkem druck direkt auf der Wirbelsäule des Kindes massieren
immer jeweils recht und links daneben.
viel spaß beim Ausprobieren
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Das will ich haben.

Lisa und ihre Mutter stehen im Supermarkt an der Kasse. Mama," sagt
Lisa, " ich will das haben !" Bitte, kaufst du mir das?"
Lisa zeigt auf ein buntes Päckchen Kaugummi. "Nein", erwidert
die Mutter. " Da ist Zucker drin und der ist schlecht für deine Zähne."
Damit ist die übliche Supermarktdebatte eröffnet. Lisa kontert:
"Das stimmt nicht, dass weiß ich genau." - "Und woher weißt
du das so genau? "Der Mann im Fernsehen hat das gesagt!" Wer
Kinder hat kennt solche Situationen.
Viele Eltern klagen über die Wunsch- und Kaufverführungen, denen ihre
Kinder täglich ausgesetzt sind. Und nicht nur die Kinder, selbst
kritische Konsumenten werden oftmals durch geschickte WERBUNG, Einflüsse
aus der sozialen Umgebung oder durch Modetrends zum Kauf immer neuer
Produkte verführt. Wer kennt sie nicht, die unzähligen Werbesprüche,
die sich so schnell und nachhaltig in unser Gehirn einschleichen und dort
festsetzen. Doch das ist ja auch die Aufgabe der Werbung. Hier werden
Dinge miteinander verknüpft, die eigentlich nicht zusammengehören, und
so verführerische Illusionen aufgebaut.

Besonders Fernsehwerbung finden Kinder toll, denn dies Art von Werbung
spricht Augen und Ohren gleichzeitig an und ist eine echte Falle für
Kinder, bis weit in's Grundschulalter hinein können Kinder nicht zwischen
Schein und Sein unterscheiden. Weil sie Begriffe für Realität und
Illusion erst noch bilden müssen, nehmen die Kinder zunächst alles für
bare Münze, auch das was sie im Fernseher sehen. Deswegen ist es außerordentlich
wichtig, Kinder in diesem Alter nicht alleine Fernsehen zu lassen.
Die Industrie freut sich, denn die versucht Kinder schon sehr früh als
Konsumenten zu gewinnen. Man denke doch nur mal an die Sielzeug- und Süßigkeiten
Werbung, die merkwürdiger weiße gerade um die Weihnachtszeit vermehr im
Fernensehen läuft. Elter möchten gerne die Bedürfnisse und wünsche
ihrer Kinder erfüllen und werden genau dort von der Werbung gepackt und
beeinflusst.
Früher hatte ein Kind z. B. eine Puppe, ein Puppenwagen, ein Puppenbett
und einige Puppenkleider. Heute besitz ein Kind beispielsweiße so etwa fünf
bis zehn Barbies, ein Barbie-haus, ein Barbie-auto, drei bis Fünf Puppen,
unzählige Kleider für die Barbies und Puppen usw. Leider verändert sich
dadurch auch das Spielverhalten der Kinder, oft zu Ungunsten der Fantasie
und Kreativität. Die Kinder Spielen gar nicht mehr wirklich, weil sie
nicht wissen mit was sie spielen sollen. Es wird hier ein Spiel angefangen
und da ein Spiel angefangen.

Ein Tipp:
Versuchen Sie doch mit Ihrem Kind Spielsachen selber herzustellen bzw.
Zubehör. Ein Beispiel: Ihre Tochter wünscht sich eine ganz bestimmte
Puppe mit Bett, Hochstuhl, Kleidung, Kinderwagen etc. Das alles ist Ihnen
aber zu teuer. Klar, sie könnten diese Dinge immer nach und nach kaufen,
Aber wie währe es denn, dass Puppenbett selber herzustellen gemeinsam mit
Ihrem Kind. So ein Puppenbett hat bestimmt niemand anderes. Oder auch
Puppenkleidung etc. Seien Sie gemeinsam kreativ, es gibt viele Möglichkeiten.
Nicht selten müssen Kinder Ihre wünsche nur einmal aussprechen und schon
werden sie erfüllt. Oft spielt hierbei das schlechte Gewissen eine
entschiedenen Rolle. Wenn schon abends oder am Wochenende wenig Zeit für
die Kinder übrig bleibt, dann sollte doch wenigstens ein Wunsch erfüllt
werden. Doch Kinderwünsche entstehen häufig aus einer Stimmung heraus
und habe keinen Bestand. Zuerst möchte das Kind diese Spielzeug unbedingt
haben und dann spielt es nach einem Tag nicht mehr damit. Deshalb ist es
nicht sinnvoll jedem Wunsch nachzugeben, Eltern sollten erst mal prüfen
ob dieser auch bestand hat und dieses Spielzeug nach einem Monat immer
noch aktuell ist. Außerdem ist es nicht schlimm, sondern ehr förderlich
für dir Wertschätzung des Geschenkes. Wenn ein Kind auf Grund dieser Überprüfung
auf die Erfüllung seines Wunsches auch mal warten muss.
Für viele Kinder ist der Umgang mit Geld schwer einzuschätzen. Wie solle
ein Kind erfassen, dass es das ersehnte Spielzeug an der Kasse nicht noch
zusätzlich in den Einkaufswagen legen darf, wenn doch die Mama immer genügend
Geld dabei hat? Für Jüngere Kinder ist der Kreislauf des Geldes nicht
sichtbar. Sie sehen oft nur die Geldmaschine (den Bankautomat ) oder den
Ausgabeschalter in der Bank und denken das immer genügend Geld da sein
muss. Und wenn nicht holt Mama oder Papa dort welches. Also warum bekommt
es dann sein ersehntes Spielzeug nicht.
Es wäre sicher sehr hilfreich einem Kind zu erklären wie das mit dem
Geld funktioniert. Erst erklärt man was Arbeiten und Geld verdienen
bedeutet, dann kann man mit Hilfe von Geldstapeln erklären das man Miete,
Wasser, Strom etc. von diesem Geld bezahlen muss und was übrig bleibt
davon werden Essen, Trinken, Kleidung etc. gekauft. Das verdeutlicht schon
Kindergartenkindern den Aha-Effekt, was mit dem Geld passiert und das man
nicht einfach alles kaufen kann.
Es ist also sinnvoll bereits Kindergartenkindern den Umgang mit Geld
veranschaulicht zu erklären und beizubringen. Es ist Gut seinem Kind ein
kleines Taschengeld zu zahlen, womit sich das Kind dann einen kleinen
Wunsch selber erfüllen kann. Dadurch lernt es auch, dass es sich eben
nicht alle Wünsche auf einmal erfüllen kann. Ebenso lernt es zu sparen
und ist dann ganz besonders stolz, wenn es sein Ziel erreicht hat.
Das ist ein großer Schritt zur Selbstständigkeit
zurueck zu den Ueberschriften:
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Erkältung und Grippe bei
Kindern
was können Eltern tun?

Einleitung:
Nun hat sie uns wieder erwischt, die Grippewelle in Deutschland. Viele
Menschen sind krank, darunter auch sehr viele Kinder. Doch hat mein Kind
die Grippe oder hat es doch „nur“ eine Erkältung? Wo ist der
Unterschied? Was kann ich tun? Wann muss mein Kind zum Arzt? ......
Eine Menge wichtiger Fragen die beantwortet werden wollen.
Also los.........
Nicht jeder Schnupfen im Winter wird durch eine Erkältung oder Grippe
verursacht. Bei vielen Kindern und Erwachsenen fängt die Nase an zu
laufen wenn sie Kälte ausgesetzt sind. Ca. fünfzehn Minuten in der
warmen Wohnung reichen, um diesen Schnupfen zu "kurieren".
Die Erkältung muss von der auch häufig vorkommenden Grippe (Influenza)
unterschieden werden. Die Symptome sind ähnlich, dass Kind ist jedoch
deutlich schwerer erkrankt und klagt über Kopf- und Gliederschmerzen,
Schwächegefühl, Fieber und möglicherweise Schüttelfrost. Bei Kindern
unter einem Jahr fällt es selbst dem Fachmann schwer, zwischen diesen
beiden Krankheiten zu unterscheiden.

Erkältung:
Die häufigste Erkrankung überhaupt ist wohl die Erkältung. Die
typischen Symptome sind: Husten, Schnupfen, Niesen, verstopfte Nase und
Halsschmerzen. Diese Krankheit kommt in jedem Alter sehr häufig vor und
tritt meistens in den Herbst- und Wintermonaten auf. Kleinkinder können
bis zu acht Erkältungen pro Jahr bekommen. Die Anzahl der Infekte (Entzündungen)
nimmt in der Pubertät meist etwas ab, bleibt aber weiterhin der häufigste
Grund für Schulversäumnisse. Es gibt verschiedene Meinungen darüber,
wie man sich eine Erkältung zuzieht. Sicher ist, Kälte, Unterkühlung
(durch z.B. falsche Bekleidung) und nasse gewordene Füße oder Haare begünstigen
eine solche, weil dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Im
Gesundheitslexikon steht, dass eine Erkältung jedoch meist durch einen
Virus verursacht wird.
Es kann etwa sieben bis zehn Tagen dauern, bis das körpereigene
Abwehrsystem den Erreger erfolgreich bekämpft hat.
Symptome:
Hinweise auf eine Erkältung sind
· verstopfte oder laufende Nase mit Schnupfen,
· Halsschmerzen,
· Kopf - und Gliederschmerzen,
· Husten,
· Heiserkeit,
· erhöhte Temperatur
Kinder können, im Gegensatz zu Erwachsenen, auch leichtes Fieber
entwickeln. Der Krankheitsverlauf dauert in der Regel etwa eine Woche,
kann sich aber bis zu zwei Wochen hinziehen. Aktive und passive Raucher müssen,
durch die Vorbelastung der Lunge, mit einer längeren Krankheitszeit
rechnen.
Wie wird eine Erkältung übertragen?
Eine Erkältung ist eine zumeist harmlose Entzündung der oberen Atemwege
In vielen Fällen kann der Krankheitserreger nicht eindeutig identifiziert
werden. Daher ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass jemals ein
universales Heilmittel gegen diese weit verbreitete Krankheit entwickelt
wird. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
Die Ansteckungsgefahr ist zwei bis vier Tage nach Ausbruch der Krankheit
am größten. Eine Ansteckung geschieht häufig, wenn Kinder engen Kontakt
miteinander haben, z.B. in Schule, Kindergarten oder Familie. Das kranke
Kind hustet oder niest, oft ohne die Hand vor den Mund zu halten,
umstehende Kinder atmen den Krankheitserreger ein (Tröpfcheninfektion)
und erkranken ihrerseits einige Zeit später.
Häufiger jedoch gibt es eine Direktübertragung über das Nasensekret.
Berührung mit Demselben überträgt den Virus auf Hände, Kleidung oder
ähnliche Gegenstände (z.B. Taschentücher, Spielsachen) und von dort aus
auf andere Kinder, die sich wiederum durch Kontakt mit Nase oder Augen
selbst infizieren.
Hinweise für Eltern:
§ Eine Erkältung gilt im Regelfall als harmlose Erkrankung. Sie kann
aber für Kleinkinder und besonders für Säuglinge recht unangenehm sein,
da Sie beim Trinken keine Luft bekommen wenn die Nase verstopft ist. Ein
Arztbesuch kann aber nie schaden, gerade bei Kindern.
§ Wenn Sie bei ihrem Kind Symptome einer Erkältung feststellen, messen
Sie ihm zunächst die Temperatur. Die Messung im Po liefert die zuverlässigsten
Messwerte und ist deshalb vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern zu
empfehlen. Das Fiebermessen unter der Achsel ist erst ab dem 6. Lebensjahr
einigermaßen zuverlässig. Liegt die Temperatur über 38 °C, sollten Sie
versuchen das Fieber entweder mit einem Präparat vom Arzt oder mit z.B.
Wadenwickeln zu senken.
§ Fieber erhöht den Flüssigkeitsbedarf des Kindes. Sollte es wegen
einer verstopften Nase oder Halsschmerzen nicht genug Flüssigkeit trinken
können oder anhaltend erbrechen, dann besteht Dehydrationsgefahr. Am
besten gleich zum Arzt. Ist bei Säuglingen der Mund trocken oder bleibt
die Windel trocken, dann sollte ebenfalls unverzüglich ein Arzt
aufgesucht werden.
§ Ihr Kind muss mit einer Erkältung nicht zwingend ständig das Bett hüten,
es kommt darauf wie es sich fühlt. Halten Sie es warm und vermeiden Sie,
dass es Zugluft ausgesetzt ist.
§ Wichtig ist, dass Sie dem Kind möglichst die Nase freihalten. Dies
kann gerade bei Kleineren, die noch nicht schnäuzen können, kompliziert
sein.
§ Hier gibt es zwar spezielle Absauger, aber nicht jedes Kind mag diese,
und die Verletzungsgefahr ist auch nicht gering.
§ Nasentropfen helfen schnell, sollten aber ohne ärztliche Verordnung
nicht länger als eine Woche angewendet werden, da sie bei falscher oder
zu hoher Dosierung die Nasenschleimhaut schädigen können.
§ Hilfreich kann auch eine Kochsalzlösung sein, die mit einer Pipette
wie Nasentropfen in die Nase gegeben wird, am besten mal in der Apotheke
fragen.
§ Vom häufigen Schnäuzen bekommen Ihre Kinder eventuell eine wunde Nase
und wunde Lippen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die betroffenen
Partien mit Vaseline bestreichen.
§ Gut ist es auch, wenn Sie Ihr Kind mit einer Salbe oder ätherischen Ölen
inhalieren lassen und ihm Brust und Rücken mit der Salbe einreiben,
(Apotheke).
§ Für Kleinkinder, die noch nicht inhalieren können, gibt es in
Apotheken entsprechende Tropfen, die auf die Kleidung unmittelbar unter
dem Hals aufgebracht werden können.
§ Beim Schlafen sollte der Oberkörper des Kindes leicht erhöht sein.
Zudem helfen Sie ihm bei der Atmung, wenn Sie die Luft in seinem Zimmer möglichst
feucht halten. Hierzu bieten sich Luftbefeuchter an. Ersatzweise kann man
aber auch angefeuchtete Handtücher über die Heizung legen, so dass das
Wasser kondensiert (verdampft).
Mit welchen Komplikationen kann man rechnen?
Da das Immunsystem bei einer Erkältung geschwächt ist, können weitere
Infektionen wie Bronchitis (Entzündung der kleinen Luftwege) oder
Lungenentzündung nie ausgeschlossen werden. Sie können durch Viren
direkt, oder häufiger durch eine zusätzliche bakterielle Infektion
verursacht werden. Bei Kindern kann es durch die verstopfte Nase zu einer
Mittelohrentzündung oder sogar zu einer Nasennebenhöhlenentzü ;ndung
kommen. Kehlkopfentzündung (Pseudokrupp) oder Mandelentzündung können
ebenfalls als Zweitinfektion auftreten.
Wann zum Arzt ?
Wenn Ihr Kind krank ist, sollten Sie am besten immer einen Arzt aufsuchen,
das kann nur gut sein. Selbst wenn der Arzt Ihrem Kind nichts verschreibt,
so kann er Ihnen doch sicher fachmännische Tipps geben. Und Sie als
Eltern können gleich viel ruhiger schlafen. Wenn Sie bei Ihrem Kind eine
weitere Infektion wie unter Komplikationen aufzählt vermuten, dann
sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zum Arzt. Wenn also das
Krankheitsbild oder der Krankheitsverlauf von einer typischen Erkältung
abweicht. Er wird diese entsprechend behandeln und dem Kind eventuell
Antibiotika verordnen. In der Apotheke gibt es Nasentropfen und
-dosiersprays für Kinder, die man kurzfristig nach Beratung durch den
Apotheker anwenden kann. Je nach Schweregrad der Erkältung können
Apotheker oder Arzt zu einem schleimlösenden (hustenfördernden) oder
einem hustendämpfenden Mittel raten.
Vorsicht ist geboten, wenn das Kind nicht alle empfohlenen Schutzimpfungen
bekommen hat. Bei einem ungeimpften Kind können z.B. Diphtherie und
Keuchhusten tödlich sein. Wichtig ist daher, dass das Krankheitsbild von
Infektionskrankheiten nicht mit dem der typischen Erkältung verwechselt
wird.
Wie kann man eine Erkältung lindern?
Aufgrund bisheriger Erkenntnisse kann Folgendes empfohlen werden:
· Vitamin C: Kinder im Schulalter sollten während der Herbst- und
Wintermonate täglich mindestens 2 Gramm Vitamin C einnehmen. Im Falle
einer Erkältung werden hierdurch Symptome gelindert und die Erkrankung
wird verkürzt. Ist eine regelmäßige Einnahme nicht möglich, so sollte
spätestens bei Ausbruch der Erkältung damit begonnen werden. Vitamin C
in dieser Dosierung kann jedoch nur medikamentös verabreicht werden - 2
Gramm entsprächen rund 50 Stück Obst / Gemüse. Im Normalfall sind 2
Gramm Vitamin C pro Tag völlig ungefährlich..
· Zink: Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die
Einnahme von Zink bei Kindern den Krankheitsverlauf der Erkältung verkürzt,
während dies bei Erwachsenen durchaus der Fall ist. Daher scheint bei Erkältung
im Kindesalter zusätzliches Zink nicht erforderlich zu sein.
Tipp (schaden kann es nicht): Zink + C Lutschtablette. Gibt es in
Drogerien und Supermärkten.
Husten:
· Der leichte Husten einer komplikationslosen Erkältung, der das Kind
nicht vom Schlaf abhält, bedarf nicht unbedingt einer spezifischen
Behandlung, aber vorsichtshalber bitte mit einem Arzt abklären.
· Treten Zusatzsymptome auf ,so sollte ein Arzt aufgesucht werden der die
nötige Behandlung verordnen kann.
· Wird das Kind durch einen trockenen Husten vom Schlaf abgehalten, so
muss ein Arzt aufgesucht werden. Erst wenn Asthma, Stirnhöhlen- oder
Lungenentzündung ausgeschlossen sind, kann ein Hustenblocker empfohlen
werden, um dem Kind den nötigen Schlaf zu ermöglichen. In diesem
Zusammenhang scheint Dextromethorphan wirksamer zu sein als kodeinhaltige
Mittel.
· Hustenbonbons und Lutschpastillen, die ätherische Öle wie Menthol,
Anis, Eukalyptus, Fenchel oder Salbei enthalten, lindern das Krankheitsgefühl
und den Hustenreiz. Andere Mittel wie Hustensäfte aus Efeu- oder
Thymianextrakten wirken auf ähnliche Weise und können im Einzelfall
hilfreich sein
Schnupfen:
· Bei einer trockenen und durch dickflüssigen Schleim verstopften Nase
helfen Nasentropfen oder -spray aus einer physiologischen Kochsalzlösung
(Apotheke) - 3 Tropfen in jedes Nasenloch und nach einer Minute die Nase
schnäuzen. Bleibt der Erfolg aus, so ist der Vorgang zu wiederholen . Bei
Säuglingen und Kleinkindern wird zähflüssiger Schleim nach Eingabe der
Kochsalzlösung am besten mit Hilfe einer Saugvorrichtung (bekommt man im
Krankenhaus) entfernt.
· Ätherische Öle in Tropfenform oder als Erkältungsbalsam - auf
Kleidung oder Bettwäsche getropft bzw. auf die Brust oder den Rücken
eingerieben - lindern das Krankheitsgefühl und helfen, die Nase zu
befreien. Dampfinhalation von ätherischen Ölen, Kamille oder
Wasser-Kochsalzlösung bewirkt das Gleiche. Menthol oder Eukalyptus
enthaltende Präparate, egal welcher Art, sollten jedoch bei Säuglingen
und Kleinkindern wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen vermieden
werden.
· Ein erkältetes Kind sollte keinem Zigaretten- bzw. Zigarrenrauch
ausgesetzt werden, da dies den Krankheitsverlauf verlängert.
Halsschmerzen:
· Gurgeln mit Salzwasser (1 Teelöffel Salz auf ein Glas warmes Wasser),
Salbeitee, warmem Wasser oder Kamillenextrakt soll schmerzlindernd wirken.
· Desinfizierende Gurgellösungen, Mundsprays oder Lutschtabletten sind
nicht zu empfehlen, da sie die normale Rachenflora abtöten können. Das würde
gefährlicheren Bakterien Zugang in den Rachenbereich gewähren und könnte
zu Komplikationen führen. Wer sich nicht sicher ist sollte sich beim Arzt
oder in der Apotheke informieren.
· Honig, Lutschtabletten oder Sprays mit oberflächlichen Betäubungsmitteln
lindern das Kratzen im Hals.
· Ein Luftbefeuchter oder feuchte Tücher im Kinderzimmer könnten
Symptome lindern.
· Niemals darf bei Fieber im Kindesalter Acetylsalicylsäure (z.B.
Aspirin) gegeben werden. Dies könnte laut Apothekenzeitschrift zu
organschädigungen führen.
· Es muss darauf geachtet werden, dass das Kind genügend Flüssigkeit zu
sich nimmt. Meistens geschieht dies nur, wenn es die Flüssigkeit auch
mag. Heißer Tee ist nicht verkehrt, aber wenn das Kind diesen einfach
nicht mag, gibt es sicher auch etwas anderes.
Wie kann die Ansteckungsgefahr begrenzt werden?
· Das erkrankte Kind sollte während der schlimmsten Symptome (2 bis 4
Tage nach Ausbruch der Erkältung) nicht zur Schule oder in den
Kindergarten gehen.
· Beim Husten und Niesen sollte es Mund und Nase bedecken.
· Gebrauchte Papiertaschentücher sollten sofort weggeworfen werden.
· Infizierte Kinder sollten sich regelmäßig die Hände waschen.
· Das Kinderzimmer sollte gelüftet werden.
Wie kann man einer Erkältung vorbeugen?
· Aufgrund der Vielzahl der Erreger gibt es für die Erkältung zur Zeit
weder einen Impfstoff noch ein wirksames Virenmittel. Eine
wissenschaftliche Studie deutet darauf hin, dass Erwachsene, die während
der Wintermonate regelmäßig Vitamin C einnehmen, weniger Erkältungen
bekommen als solche, die dies nicht tun. Ob dasselbe auf Kinder zutrifft,
ist nicht bekannt. Fest steht, dass Vitamin C die Erkältung bei
Schulkindern lindert und verkürzt. Daher ist bei Schulkindern die regelmäßige
Einnahme von Vitamin C in den Herbst und Wintermonaten durchaus zu
empfehlen.
· Gute Ernährung ist wichtig um Mangelerscheinungen oder Unterernährung
und Anfälligkeit für Infektionskrankheiten zu vermeiden.
· Es scheint unnötig zu sein, Kälte um jeden Preis zu vermeiden. Bei
einer Untersuchung hat man festgestellt, dass Freiwillige, die während
einer Unterkühlung Erkältungsviren ausgesetzt waren, nicht anfälliger für
eine Erkältung waren als solche, die nicht unterkühlt waren. Daher
bringt ein Spaziergang an der frischen Luft für das erkältete Kind eher
Vor- als Nachteile, solange es entsprechend angezogen ist. Aber man sollte
sich nicht den ganzen Tag nur im Kalten aufhalten.
· Die wirksamste prophylaktische Maßnahme überhaupt ist, große
Menschenansammlungen und infizierte Personen zu meiden.
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Grippe:
Wie die Erkältung ist auch die Grippe eine Viruserkrankung, gegen die es
keine eigentliche Therapie gibt (laut Gesundheitslexika). Auch die
Symptome ähneln einander.
Eine Virusgrippe (Influenza) ist eine schwere Infektion der oberen
Atemwege und Schleimhäute und wird durch so genannte Influenza-Viren
verursacht. Grippe ist nicht mit der üblichen Erkältung zu verwechseln.
Eine schwere Virusgrippe kann besonders bei Kindern mit Asthma oder
Diabetes sehr ernst werden. Gleiches gilt auch für Kinder, deren
Immunsystem ohnehin schon durch andere Krankheiten geschwächt ist. Hier
ist immer ein Arzt hinzuzuziehen. Davon zu unterscheiden ist der grippale
Infekt, der praktisch eine verstärkte Form der Erkältung darstellt.
Diese "echte Grippe" ist seltener und kann die Gesundheit
ernstlich bedrohen. Nach einem meist akuten Krankheitsbeginn mit hohem
Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen schließt sich eine
bisweilen wochenlange Genesung mit einem häufig quälenden Reizhusten an.
Dabei wird das Immunsystem so stark geschwächt, dass der Körper für
weitere schwere Infektionen anfälliger wird. Deswegen empfehlen
Schulmediziner auch die Grippeimpfung.
Einen Arzt zu Rate zu ziehen ist nie verkehrt, damit ist man immer auf der
sicheren Seite, egal ob Erkältung oder Grippe.
Welche Anzeichen treten bei der Grippe auf?
Alle Typen des Influenzavirus erzeugen die gleiche Krankheit, aber die
Symptome können sich je nach Alter des Kindes unterscheiden.
· Kopfschmerzen
· Fieber 38 bis 40° Celsius
· Muskel- und Gliederschmerzen
· Brustschmerzen
· Appetitlosigkeit
· Müdigkeit und Schwächegefühl
· laufende Nase
· Empfindlicher Hals und Rachen
· Möglicherweise trockener Husten und deshalb unruhiger Schlaf
· Kälteempfindlichkeit, Schüttelfrost
· Übelkeit, Erbrechen
· Durchfall
Wie wird eine Grippe übertragen?:
Genau wie bei einer Erkältung, durch Tröpfcheninfektion.
Wann zum Arzt?
Wenn man die Grippe (Influenza) schon hat sollte man auf alle Fälle zum
Arzt gehen, dies gilt besonders bei Kindern.
Gegen die Virusgrippe kann man sich impfen lassen. Allerdings muss diese
Impfung jährlich erneuert werden, da sich die Erreger permanent verändern.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt jährlich eine Empfehlung für
den aktuellen Grippe-Impfstoff heraus. Empfohlen wird die Impfung für
alle Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiko.
Ein steifer Hals, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen während der
Grippe-Erkrankung bzw. innerhalb einer Woche danach können Anzeichen für
eine Hirnhautentzündung sein. Diese setzt plötzlich ein und schreitet
sehr schnell fort. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, denn eine vollständige
Heilung ist nur bei einer schnellen Diagnose und Behandlung möglich.
Bestimmte Grippeviren können bei Kindern eine Schwellung der Stimmbänder
(Pseudokrupp verursachen)
Was tun bei Fieber?
Die Körpertemperatur des gesunden Kindes hängt dabei sowohl von der
Aktivität als auch von der Tageszeit ab. Nachts ist sie am niedrigsten
und am späten Nachmittag am höchsten.
Die normale Körpertemperatur liegt bei Kindern zwischen 36 °C und 37,5
°C.
Erstes Anzeichen für Fieber ist eine ungewöhnlich heiße Stirn. Steigt
die Körpertemperatur dann tatsächlich auf über 38 °C an, so kann dies
ein erstes Symptom für eine Krankheit sein. Sicher ist dies bei einer nur
so leicht erhöhten Temperatur allerdings nicht. Zum einen können Kinder
krank sein, ohne dass die Temperatur ansteigt, zum anderen kann die Körpertemperatur
vor allem bei aktiven Kindern auch über 38 °C ansteigen, ohne dass das
Kind krank ist.
· Lassen Sie das Kind nach dem ersten Messen daher noch eine halbe Stunde
ruhen und wiederholen Sie dann die Messung.
· Fieber ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Zeigt es doch, dass der Körper
sich gegen eine Infektion zur Wehr setzt.
· Dennoch sollte man die Temperatur des Kindes nicht zu hoch werden
lassen. Bei hohen Temperaturen können sich Kinder unwohl und gereizt fühlen.
Zudem besteht die Gefahr von Fieberkrämpfen, dann muss sofort ein Arzt
aufgesucht werden. Damit sich Ihr Kind während des Krampfanfalls nicht
verletzt und es frei atmen kann, legen Sie es auf ein Bett oder den Boden.
Achten Sie darauf, dass die Atemwege frei sind, und versetzen Sie ihr Kind
anschließend in eine stabile Seitenlage. Auch wenn der Krampfanfall nur
von kurzer Dauer war und sich Ihr Kind danach vollständig erholt hat,
sollten Sie den Arzt verständigen oder einen Arzt aufsuchen.
· Am wirksamsten bekämpft man Fieber mit vom Arzt verschriebenen
Medikamente. Der Arzt kann am besten beurteilen, ob dies notwendig ist
oder nicht.
· Kinder mit Fieber schwitzen stark und brauchen daher auch viel Flüssigkeit.
Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, um die Flüssigkeit zu ersetzen.
Damit das Kind nicht "in seinem eigenen Saft kocht", sollte man
zusätzlich schweres Bettzeug entfernen (Vorsicht vor Zugluft). So kann
der Körper durch die Wärmeabstrahlung abkühlen.
· Hilfreich zum Fiebersenken sind schließlich auch lauwarme Waschungen,
die man dann anwenden kann, wenn das Fieber über 39 °C ansteigt. Dabei
ist es wichtig, dass das Wasser lauwarm und nicht kalt ist. Durch das
lauwarme Wasser erweitern sich nämlich die Blutgefäße und die Wärmeabgabe
wird gefördert. Kaltes Wasser dagegen führt zu einer Verengung der äußeren
Gefäße, was zu einer Behinderung der Wärmeabgabe führt. Bevor man mit
den Waschungen beginnt, sollte man das Bett mit Handtüchern schützen,
damit es nicht nass wird. Danach benetzt man mit einem ausgewrungenen
Lappen Kopf, Nacken, Arme und Beine und lässt die Haut an der Luft
trocknen.
Wie wird die Grippe behandelt?
Wenn keine Komplikationen auftreten, kann die Grippe zu Hause behandelt
werden. (Bei Unsicherheit bitte unbedingt einen Arzt fragen) Antibiotika
wirken nicht, da Viren und nicht Bakterien die Grippe verursachen.
Antibiotika sind dann erforderlich, wenn Ihr Kind im Anschluss an die
Grippe eine bakterielle Infektion, z. B. eine Lungenentzündung, bekommt.
(Quelle: Apothekenzeitschrift)
Kinder sollten ausreichend essen und trinken, sich ins Bett legen und ihre
Kräfte schonen. Damit es nicht zu Rückfällen kommt, sollten sie nur
langsam wieder körperlich aktiv werden. Meistens bleiben Kinder mit einer
schwereren Krankheit aber freiwillig im Bett. Bestimmte Medikamente senken
das Fieber und lindern Muskel- und Gliederschmerzen. Geben Sie Ihrem Kind
(unter zehn Jahre) mit Fieber keine Acetylsalizylsäure (Aspirin). Dies
kann zu schwersten Organschäden führen. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
Suchen Sie mit Ihrem Kind den Arzt nochmals auf, wenn die Beschwerden nach
einer Woche nicht abgenommen haben. Sollten trotz Behandlung heftige
Ohren- oder Halsschmerzen, schmerzender Husten, Fieber über 39° Celsius
und Atembeschwerden auftreten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
Welche Komplikationen können auftreten?
Vor allem durch Zweitinfektionen mit Bakterien kann sich eine Vielzahl an
Komplikationen ergeben, vor allem für Kinder und Jugendliche mit einem
erhöhten gesundheitlichen Risiko. Lungenentzündung, Entzündungen der
Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs, Herzmuskelentzündung, Nierenentzündung
und Entzündungen des Nervensystems sind möglicherweise die Folge.
Wie können Sie einer Grippe vorbeugen?
Eine Influenza kann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Impfung
vermieden werden. Der optimale Zeitraum dafür liegt zwischen Oktober und
November.

Die Impfung von Kindern gegen Influenza ist jedoch im Impfkalender nicht
vorgesehen und wird nur bei bestimmten Risiken empfohlen:
· Säuglinge und Kinder mit chronischen Krankheiten, z. B. Herz-, Lungen-
und Nierenerkrankungen
· Asthmakranke Kinder
· Menschen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche
Während einer besonders schweren Grippe-Epidemie beugen virushemmende
Medikamente einer Erkrankung vor, sie verkürzen bei bereits eingetretener
Infektion die Krankheitsdauer und mildern die Beschwerden.
Abschuss:
Ich hoffe, ich habe die wichtigsten Fragen zu Thema: Erkältung und Grippe
bei Kindern beantworten können, denn dieses Thema ist wichtig.
Ein krankes Kind, egal ob Erkältung oder Grippe braucht viel Ruhe und gehört
somit nicht in die Schule oder in den Kindergarten. (Die Gabe von
Medikamenten ist den Erziehern im Kindergarten nur im Notfall gesetzlich
erlaubt, z.B. bei einem Kind mit einer chronischen Erkrankung dies
erforderlich macht.) Ich weiß, dass ist oft leichter gesagt als getan.
Nicht jeder hat die Möglichkeit sein „krankes Kind „ bei z.B. der Oma
oder einen Verwandten oder Bekannten zu lassen. Die meisten Menschen,
sofern sie noch Arbeit haben, gehen dieser nach. Nicht selten haben die
Eltern nicht die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen um Ihr „krankes Kind“
gesund zupflegen. Gerade bei Alleinerziehenden Müttern und Vätern ist
dies oft der Fall.
In dringenden Fällen gibt es die Möglichkeit sich gemeinsam mit dem Kind
krank schreiben zu lassen.
Mit einem gesunden Lebensstil kommen wir trotz Erkältung und Grippewelle
schnell wieder auf die Beine und bleiben nicht lange krank. Nicht nur
Kinder brauchen vor allem viel Obst und Genüsse, sowie ausreichend
Bewegung an der frischen Luft. Also öfter mal warm einpacken und einen
schönen Spaziergang mit der ganzen Familie machen.
Bleiben Sie gesund !
Gesundheit ist eines der kostbarsten Dinge die wir haben.

Die oben stehenden Informationen beziehen sich auf folgende Quellen und
ersetzen nicht den Arztbesuch:
· E. Esser: Medizin für Kinder GOVI-Verlag GmbH
· verschiedene Apothekenzeitschriften
· Gesundheitslexikaas und erste Hilfe Buch bei Kindern
zurueck zu den Ueberschriften:
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Einleitung:
Es war einmal ...

Mit diesem Satz fängt jedes Märchen an. Aber was sind Märchen
eigentlich ?
Märchen kommt aus dem mittelhochdeutschen Wort „maere“ das Kunde,
Bericht, Erzählung, Gerücht bedeutet.
Es gibt verschiedene Arten von Märchen, die berühmtesten sind die Volksmärchen,
diese wurden zunächst nur für Erwachsene erzählt und aufgeschrieben.
Die Ausgangslage der Volksmärchen ist gekennzeichnet durch einen Mangel
oder Notlage, wie zum Beispiel in Hänsel und Gretel .Es gilt eine Aufgabe
oder andere Schwierigkeiten zu bewältigen. Eine Aufgabe wäre es z.B.,
einen kostbaren Gegenstand zu finden, ein Rätsel zu lösen oder einen
verwandelten Menschen zu erlösen. Um die Aufgabe zu lösen muss der Held
(die Helden) oft sein Leben aufs Spiel setzten und viele Gefahren und
Abenteuer überstehen.
Ein Märchen ist eine Erzählung, die keine Naturgesetze berücksichtigt,
stattdessen oft sogar auf Wundern basiert. Es ist phantasievoll
geschrieben oder erzählt und hat stets einen befriedigenden, gerechten
Ausgang. Märchen sind aber auch ein Kulturgut, dass sich in vielen Völkern,
Kulturen und Gegenden der Erde findet. Sie sprechen eine Sprache der
Symbole und Bilder, eine Sprache, die den Menschen in seiner Emotionalität
besonders anspricht. Sie haben eine Anziehungskraft, die uns nicht unberührt
lässt. das gilt für Erwachsenen ebenso, wie für Kinder.

Kinder und Märchen:
Wenn Märchen auch heutzutage seltener abends am Bett von den Eltern oder
Großeltern vorgelesen werden, so hat sicherlich die Mehrzahl der Kinder
mindestens ein Lieblingsmärchen. Märchen regen die Phantasie der Kinder
an und trainiert diese. Das Kind muss sich die Handlung und Personen
vorstellen können. Ein Märchen kann ein Kind dazu bringen lange über
selbiges nachzudenken, ihm sogar helfen bei der Bewältigung eventueller
"Entwicklungsschwierigkei ten". Es zeigen ihnen Probleme und
Gegensätze wie z.B. Gut und Böse, Gerecht und Ungerecht, Dummheit und
Klugheit, Fleiß und Faulheit. Märchen zeigen diese Gegensätze in
unserem Leben, auf sehr einfache Weise ,so erleben Kinder diese nicht nur
in der Natur, sondern auch in der sozialen Wirklichkeit.
Z.B. gehören hell und dunkel zu ihrem Tagesablauf, Wärme und Kälte zum
Jahreslauf.
Das Gute und Böse kommt in irgendeiner Form in jedem Märchen vor. Zwar
lassen sich viele Eigenschaften, wie faul, hässlich und gierig, dem Bösen
zuordnen, aber über Figuren lassen sich typische Aussagen nicht immer
treffen. Zwerge, Prinzessinnen oder Könige können sowohl gut, als auch böse
sein, z.B. die guten Zwerge bei „Schneewittchen“ oder der böse Zwerg
bei „Rumpelstilzchen“.
"Märchen unterhält das Kind, klärt es über sein Inneres auf und fördert
seine Persönlichkeitsentwicklun g. Es vermittelt Sinn auf so vielen
verschiedenen Ebenen und bereichert das Leben des Kindes auf so vielfache
Weise, dass ein einzelnes Buch dieser Vielfalt nicht gerecht werden
kann.“ (Bruno Bettelheim 1996, Kinder brauchen Märchen)
Märchen unterstützen Kinder in ihrer Entwicklung zu lernen, sich selbst
immer besser zu verstehen und einen Sinn in der immer komplizierteren Welt
zu finden. Dazu braucht es Anregungen, wie es in seinem Inneren und danach
auch in seinem Leben Ordnung schaffen kann. B. Bettelheim betont hier,
dass eine moralische Erziehung von Nöten sei, um dem Kind unterschwellig
die Vorteile eines moralischen Verhaltens nahe zubringen und zwar dadurch,
dass ihm das Richtige greifbar vor Augen tritt und deshalb sinnvoll
erscheint. Märchen verwenden eine Bildsprache, die Bilder in der
kindlichen Seele weckt. Sie aktivieren eine Bewusstseinsschicht, in der
bildhaft erlebt und gedacht wird. Hier können sie über Symbole und
Bilder die ganze Welt und ihre hintergründigen Zusammenhänge erkennen. Für
Kinder ist die Bildaussage leichter zu verstehen, als eine sachliche
Aussage.
Sie vermitteln einige wichtige Botschaften auf bewusster, vorbewusster und
unbewusster Ebene entsprechend der Entwicklungsstufe des Kindes. Da es im
Märchen oft um menschliche Probleme und Nöte geht und um solche, die das
Kind beschäftigen, fördern sie die Entfaltung der Persönlichkeit des
Kindes. Sie helfen dem Kind dabei unbewusst seine eigenen Probleme und Ängste
zu lösen. Oftmals kommt es vor das ein Kind immer und immer wieder das
selbe Märchen vorgelesen bekommen möchte. Wir Erwachsenen können uns
das nur schwer erklären und denken nicht selten das, dass Kind doch
langsam genug von diesem Märchen haben müsste. Oft geht es uns selber nämlich
so und es wird versucht dem Kind ein anderes Märchen vorzuschlagen, meist
ohne Erfolg. Aber warum möchte das Kind immer und immer wieder das selbe
Märchen hören ? Diese frage kann es selbst nicht beantworten. Der Grund
hierfür liegt im Unterbewusstsein des Kindes. In den meisten fällen
beschäftigt sich das besagte Märchen mit dem Problemen des Kindes. Und
das Kind muss immer und immer die Lösung dieser Probleme hören um sie zu
überwinden. Je besser es das Märchen kennt, desto so sicherer werden es.
Die Wirkung der Märchen auf Kinder:
· Kinder erhalten Zuversicht und Antrieb für die Gestaltung eines
besseres und freieren Lebens.
· Therapeutische und orientierende Kraft. Denn Schwierigkeiten können überwunden
/ ertragen werden z.B. Trennungsangst.
· Der Zusammenhang von Märchen und Phantasie. Die Kinder stellen sich
ihre Prinzessin oder ihre Fee, usw. vor.
· Soziale Gefühlsregungen werden angesprochen. Man freut sich, hat
Sorge, leidet mit, empfindet Sympathie usw.
· Das Böse wird bestraft und das Gute belohnt (Happy End), das Schlechte
und Böse verliert im Märchen immer.
. Märchen zeigen Gegensätze (wie z.B. Gut und Böse, Arm-Reich, Fleiß
und Faulheit) , auf sehr einfache Weise.
Sind Märchen Grausam?
Dennoch wird der pädagogischer Wert der Märchen immer noch aufgrund der
Darstellung von "Grausamkeiten" kritisiert. Dieses Vorurteil ist
kaum aus der Welt zu schaffen. In "Rotkäppchen" zum Beispiel,
werden ein kleines Mädchen und seine Großmutter von einem Wolf
gefressen. Doch Märchen sind gar nicht so grausam wie viele Erwachsene
vielleicht denken. Man muss sich die Passagen nur mal genau durchlesen,
die so "Grausam" erscheinen. Es gibt genug Zeichentrickfilme im
Fernsehen die sehr viel Grausamer sind als Märchen. Im Märchen fließt
nie Blut, alles wird mit abstrakten, klaren Bildern beschrieben , es wird
nichts grausames dargestellt, die Kinder malen die Bilder in ihrer
Phantasie. In machen Zeichentrickfilmen dagegen sehen sie vorgefertigte,
oftmals viel zu schnelle und nicht selten grausame und manchmal auch
blutige Bilder. Es ist sehr wichtig sich die Kinderfilme, Kindersendungen,
Zeichentrickfilmen, usw. die sich die Kinde ansehen, einmal selber gesehen
zu haben. Am besten schaut man sie diese immer gemeinsam an. Aber nun zurück
zu Märchen. Eine Hilfe sich mit "Grausamen " Szenen im Märchen
auseinander zu setzten ist: . Märchen erzählen, . über den Inhalt mit
dem Kind sprechen, . Märchenszenen malen oder Spielen (Rollenspiel).
Auch in unserer Realität gibt es Gut und Böse, Arm-Reich, Fleiß und
Faulheit wie im Märchen. Es gibt gute und leider auch böse Menschen, so
wie es gute und schlechte Gefühle gibt. Auch Kinder wissen das schon. Sie
sind mal wütend, eifersüchtig, neidisch usw. , doch Kinder können ihre
Gefühle noch nicht verstehen und noch nicht so gut damit umgehen. Märchen
können Ihnen dabei helfen. Der Wolf in Rotkäppchen kann zum Symbol für
die Ängste des Kindes werden. Und wenn der Wolf weg gejagt, bestraft und
besiegt wird, so werden die Ängste ebenso weg gejagt, bestraft und
besieg.
Märchen - ab welchem alter?
Bereits kleine Kinder können etwas mit Märchen anfangen. Ab ca. 4 Jahren
sind Kinder in der Lage, Handlungszusammenhänge im Märchen zu verstehen.
Die Geschichte für die kleinen sollte eine möglichst einfache und klare
Stuckatur haben und nicht zu lang sein. Besonders empfehlenswert für
diese Altersgruppe ist z.B. das Märchen vom dicken, fetten Pfannekuchen.
Es ist geprägt durch eine einfache Struktur und vielen Wiederholungen.
Mit 5-6 Jährigen Kindern kann man sich schon an die Klassischen Märchen
heranwagen. Hier eigenen sich am besten Kindermärchen wie z.B. Hänsel
und Gretel. In diesen Märchen geht immer ein Kind in die große Welt
hinaus und meistert eine Schwierige Situation. Solche Märchen machen
Kinder in diesem Alter Mut und stärken ihr Selbstbewusstsein und
Selbstvertrauen, da am Ende immer ein Erfolg steht. Ab dem Grundschulalter
verstehen Kinder auch alle anderen Märchen. Ab diesem Alter tritt auch
der bereits erwähnte Wiederholungseffekts ( immer und immer wieder das
selbe Märchen hören wollen) auf. Darüber habe ich bereits im Teil:
Kinder und Märchen etwas geschrieben.
Fazit
Märchen helfen unseren Kindern ihre Ängste und Probleme zu überwinden,
sowie mutig und selbstbewusst zu werden. Außerdem zeigen sie den Kindern
das sich z.B. Fleiß lohnt (Frau Holle). Es gibt also viel was Kinder aus
Märchen lernen können.
Das zeigt uns:, dass Märchen also absolut empfehlenswert sind und außerdem
ist es sicher ein schönes Gefühl sich an Mama, Papa, Oma oder einen
anderen geliebten Menschen zu kuscheln und etwas vorgelesen zu bekommen!!
Leider haben viele Eltern oft, durch ihre Arbeit, viel zu wenig Zeit um
ihren Kindern etwas vorzulesen. Doch es bedarf nicht viel Aufwand sich an
sein Kind zu kuscheln und ihm eine Geschichte oder ein Märchen vorzulesen
oder (noch besser) zu erzählen.
Die Kinder werden es Ihnen danken.
zurueck zu den Ueberschriften:
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Die wichtigsten Tipps:
Je akuter und nässender der Zustand ist, umso wässriger sollte die Creme sein. Je trockener die Haut um so fettiger. Testen Sie verschiedene Produkte
Morgens kalt Duschen, fördert die Körbereigene Kortisonausschüttung, gut gegen Entzündungen.
Cremes mit Harnstoff halten die Feuchtigkeit in der Haut, machen die Haut geschmeidiger und lindern bei einigen Patienten den Juckreiz. Auch der Zusatz von Gamma-Linolensäure (z. B. aus Nachtkerzensamenöl oder Borretschsamenöl) verbessert in einigen Fällen das Hautbild.
Viele Tipps finden Sie auf: www.dha-hautpflege.de (Deutsche Haut und Allergiehilfe)!
Hier gibts auch Empfehlungen von Waschpulver, getestet wurde z.B. Ariel Mild und Rein es wurde als geeignet für Menschen mit sehr empfindlicher Haut befunden.
Ich als Allergiker kann Waschnüsse empfehlen. Vor allem auch für Menschen die in Räumen mit frisch gewaschener Wäsche kaum Luft bekommen. Es muss nicht immer Staub sein.
Eine Creme und die Erfahrungen am Kind: http://www.gesundheit.com/gc_detail_3_gc01040320.html
zurueck zu den Ueberschriften:
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