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Rund ums Stillen:

Die Bedeutung der sinnlichen Wahrnehmung:

Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen:

Der Tastsinn:

Das will ich haben:

Erkaeltung und Grippe bei Kindern
was können Eltern tun?

Maerchen:

Neurodermitis:

 

 

 

Rund ums Stillen:

Vorher:

Die Brust gut vorbereiten. Es ist zum Beispiel hilfreich keinen BH zu tragen, oder wenn Frau das nicht möchte weil beispielsweise die Brust spannt, kann alternativ der Bereich der Brustwarze aus dem Körbchen ausgeschnitten werden. Durch die Reibung an der Kleidung wird die Brust schon etwas abgehärtet. 

Die Vormilch:

Die Vormilch reicht vollkommen aus, erfordert aber noch kein Bäuerchen. Ev. kann es trotzdem schon hilfreich sein das Baby nach dem Stillen in eine aufrechte Lage zu bringen. So gewöhne sich bei schon mal dran. Und die Milch läuft besser die Speiseröhre runter.

Stillen in der Anfangszeit:

Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie es sich bequem. Ruhe ist wichtig für den Milchfluss und das Baby.

Um eventuelle Schmerzen zu mindern gelten folgende Regeln:

Wenn's doch weh tut, bewirkt eine Bestrahlung mit einer Infrarotlampe, Wollwachssalbe (kann vom Kind mit abgeleckt werden ohne Eigengeschmack) oder Traubenzucker an die feuchten Brustwarzen zwischen dem Stillen manchmal Wunder.

Und Schmerzen durch den Milcheinschuss können mit einem kühlen, nassen Tuch gemindert werden. Aber nicht auf der Brustwarze selbst und auch nicht unmittelbar vor dem Stillen.

Links: http://www.afs-stillen.de/

 

 

 

 

 

 

Die Bedeutung der sinnlichen Wahrnehmung:

Warum sind die Sinne eigentlich so wichtig?
In unserer heutigen, modernen, Zeit ist dies den wenigsten Menschen bewußt, viele machen sich gar keine Gedanken darüber. Die heutige Welt ist viel zu hektisch und die Menschen beschäftigen sich mit scheinbar „wichtigerem“. Die Umwelt in der wir leben ist Sinnesfeindlich, man muß sich nur mal Großstädte anschauen, oft wird alles zu betoniert, die Natur die noch vorhanden ist wird dann künstlich in Parks angelegt und darf nicht selten nur angeschaut, jedoch nicht betreten werden, d.h. die Kinder dürfen auf dem dafür vorgesehenen Spielplatz spielen aber die Wiesen sind tabu.

In unserer Gesellschaft ist das Sehen, sowie das Hören hoch anerkannt, aber was ist mit den anderen sinnen? Kinder sind von Natur aus Neugierig, sie sind von Anfang an aktiv und wollen alles Kennerlernen, erfahren und greifen. Dafür benötigen sie all ihre Sinne, denn diese sind der Zugang zur Welt, sie sind wie Antennen. Über die wir Kontakt zu unserer Umwelt aufnehmen und mit ihr Kommunizieren. Kinder wollen ihre Umwelt erkunden und verstehen. Jedes Greifen ist immer auch ein Begreifen und jedes Fassen somit, auch ein Erfassen. Die Sinne liefern uns viele verschiedene Eindrücke, über unsere Umwelt und über uns selbst im Zusammenhang mit ihr. Sie sind die Grundlage jeder Erfahrung die wir machen, deshalb ist es auch so wichtig Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Sinne kennenzulernen, auszuprobieren, zu Stäken und somit ein Stück weit ihre eigenen Grenzen und auch ihren eigenen Körper kennen zu lernen. Auf Grund dessen müssen die Sinne, heutzutage, gezielt geschulten werden , sie brauchen ständig Anregungen und müssen fit gehalten werden, sonst kommen sie aus der Übung und es besteht die Gefahr das sie in ihrer Funktionsfähigkeit verkümmern.

Doch die heutige Kindheit ist gekennzeichnet durch den Verlust an unmittelbaren körperlich - sinnlichen Erfahrungsmöglichkeiten. Ursache dafür ist die immer eingeengtere Bewegungswelt der Kinder, die meisten Wege werden mit dem Auto oder anderen Verkehrsmitteln zurück gelegt. So das ein Großteil der Kinder, Entfernungen kaum abschätzen kann. Viele Kinder kennen nur diese Wege, welche Sie bzw. ihre Familie mit dem Auto zurücklegt. Wenn Sie später dann z.B. zur Oma laufen wollen, stellt sich die Frage nach dem Weg. „Wie weit ist es ?“ „Wo muß ich denn lang laufen ?“ etc. Ohne Bewegungsraum haben Kinder keine Chance, eine gute Beziehung zu ihrem Körper aufzubauen. Sie sind in ihrer Selbst-, sowie in ihrer Wirklichkeitserfahrung gefährdet.
Klettern, hüpfen, rennen, springen, schaukeln, toben, entdecken und erforschen macht Spaß, und Kinder machen das ganz ohne drängen der Erwachsenen, dass ist auch gar nicht notwendig denn die Natur besitzt, normalerweise, genug Aufforderungscharakter. Sie hält so viele verschiedene Möglichkeiten bereit. Es gibt Baumstämme, die zum balancieren einladen. Gräben und Pfützen sind zum hüpfen und Springen da. Aber was nützt den Kinder das, wenn sie nicht die Möglichkeit erhalten in der Natur zu spielen.





Wie oft beschweren sich Anwohner über spielende Kinder. Es gibt nicht immer einen Spielplatz oder ähnliches in der Nähe. Heut zu tage spielen Fernseher, Spielkonsolen, Computer und Co eine viel zu Große Rolle im Leben der Kinder.



Ohne diese Dinge wüsten viele von ihnen und so mancher Erwachsener gar nichts mit seiner Zeit anzufangen. Noch hinzu kommt, dass Kinder in ihrem Tun oftmals ehr gebremst werden. Es folgen Sätze wie: „ Sei nicht so wild.“ Oder „Paß auf und mach dich nicht schmutzig“ usw. Früher waren die Kinder sehr viel mehr draußen in der Natur, als heute und hatten mehr Bewegung, sowie Spielräume. Es bestand nicht die Gefahr, dass ihre Sinne nicht genügend angeregt und trainiert werden. Eigentlich müssten wir Erwachsenen uns ei Beispiel an den Kindern nehmen, denn wenn diese die Möglichkeit erhalten sich zu Bewegen, dann tun sie dies auch sehr behutsame und Rückenschonende, gesunde Art und weise. Wir Erwachsene, Erzieher miteinbegriffen, haben verlernt uns richtig zu Bewegen. Von denn Kindern können wir dies neu erlernen.


Die Natur ist der optimale Entwicklungsraum für Kinder. Kein Kinderzimmer, kein Kindergarten, keine Schule und keine Turnhalle oder ähnliches können so viele Erfahrungsmöglichkeiten bieten wie der Wald.

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Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen:

„Wir nehmen unsere Umwelt nicht mit einzelnen Sinnesorganen wahr, sondern mit unserer ganzen Person, zu der auch Gefühle Erwartungen, Erfahrungen und Erinnertes gehören.“

Doch auf Grund der unausgewogenen und einseitigen beanspruchen der Sinne, sowie der Reitzüberflutung durch die Medien, dem Verlust der körperlich-sinnlichen Erfahrungen, der wachsenden Technisierung der Umwelt und der damit verbundenen Schwierigkeit Zusammenhänge wirklich zu begreifen, gibt es immer mehr Kinder die als hyperaktiv bezeichnet werden, sie sind unruhig, nervös, sind leicht reizbar, können sich nicht Konzentrieren und weisen eine Schwäche in der Feinmotorik auf.
In unserer heutigen Zeit treten vermehrt Wahrnehmungsstörungen wie Hyperaktivität auf, die betroffenen Kinder können zwar sehen, hören etc., sind aber nicht in der Lage, die aufgenommenen Reize richtig zu verarbeiten. Die Informationen, welche ihnen ihre Sinnesorgane vermitteln sind ungenau und oft zusammenhangslos. Da nicht selten einzelne Informationen fehlen. Man muss sich das vorstellen wie bei einem Puzzle, wenn mehrer Teile Fehlen, wird das Puzzle unbrauchbar, da ja kein ganzes Bild mehr entstehen kann. Doch warum fehlen Informationen? Das liegt daran, dass die Sinne wie bereits erwähnt viel zu oft nur einseitig angesprochen und trainiert werden. Doch um ein ganzes Bild von etwas zu erhalten benötigt das Gehirn die Informationen aller Sinne. Außerdem verkümmert ein Sinn, wie wir bereits wissen, in seiner Funktion wenn er nicht trainiert wird. Und dann ist das Zusammenspiel zwischen den Sinnen gestört und das Bild bleibt ganz diffus.

Ich beobachte beim Frühstück,im Kindergarten, sehr oft, dass Kinder bereits geschnittenes Obst aus ihrer Brotdose packen. Ich denke, die Eltern haben es gut gemein. Aber wenn ein Kind z.B. eine Orange essen will, ist es doch viel aufregender und vor allem Sinnesfördernder, wenn das Kind die Orange erst Schälen muss. Dadurch erfährt und vor allem erlebt es so viel verschiedenes, es kann die Orange sehen, riechen, schmecken und ertasten. Es sieht die Größe, Form und Farbe der Frucht. Es spürt die Beschaffenheit der Schale, merkt ob es sich um eine weiche oder harte Frucht handelt. Und es riecht und schmeckt die Zitronensäure. Erst das zusammenfügen dieser Sinneseindrücke im Gehirn, durch das Zusammenspiel der einzelnen Sinne, ergibt dann das Bild der Orange.

„Sinnliche Wahrnehmung spricht alle Sinne an.“ Sie ist nicht einfach nur das Ergebnis der Leistungen einzelner Sinnesorgane. Eine Melodie ist auch nicht die Summe einzelner Töne, sowie ein Wort nicht das zusammensetzen einzelner Buchstaben ist. Wie bereits erwähnt nehmen wir alles mit unser gesamten Person wahr, also Ganzheitlich. Doch dafür müssen wir die Fähigkeit haben, aufgenommenes richtig zu Verarbeiten. Den erst das Zusammenspiel der Sinne, dass nur stattfinden kann, wenn alle empfangenen Reize richtig verarbeitet werden können und alle Sinne beansprucht werden, macht Sinnliche Wahrnehmung möglich. Genauso wie man einzelnen Noten zusammentragen und verbinden muß, damit eine Melodie entsteht. Aber wann bekommt ein Kind denn eine Orange in die Hand gedrückt, die es ganzheitlich wahrnehmen kann? Die Erwachsenen meinen, es ist zu schwer für Kinder eine Orange zu schälen und denken dabei überhaupt nicht daran, was die Kinder bei diesem Vorgang alles lernen. Und so geht das dann weiter. Im Fernsehen werden viele nützliche Dinge erklärt, z.B. wie man einen Apfelbaum pflanzt. Dabei erhält das Kind zwar das theoretische Wissen, aber es muss auch greifen können um wirklich zu begreifen. Es muss selber erleben wie der Baum gepflanzt wird. Das merken wir doch auch bei uns selbst, wenn wir z.B. einen Schrank, anhand einer Bauanleitung, zusammenbauen wollen. Heißt es nicht, dass wir das problemlos schaffen nur weil wir eine Bauanleitung haben. Wenn ich jedoch weiß wie der Schrank später aussehen soll, erleichtert mir das die Sache erheblich. Noch besser ist es, wenn ich erlebe, wie jemand das macht und es mir gleichzeitig Währendessen erklärt. Dann besteht eine sehr große Chance, dass ich es später auch alleine kann.
Und das geht heute immer mehr und mehr verloren. Das eigene Tun und Erleben. Deswegen lautet meine Überschrift ja auch: “Kinder sollten ganzheitlich wahrnehmen.“ Und nicht: Kinder nehmen ganzheitlich wahr. Den um wirklich ganzheitlich wahrzunehmen, darf das eigene Tun und Erleben nicht fehlen, außerdem müssen alle Sinne, wie bereits erwähnt, fähig sein das aufgenommene zu Verarbeiten und zu einem Bild zusammen zufügen.

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Der Tastsinn:

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Die Haut ist das größte Wahrnehmungsorgan unseres Körpers, über sie nehmen wir mechanische Reize (Berührungen etc.) wahr. Außerdem umhüllt sie unseren Körper, schützt ihn und stell so die Grenze zwischen innen und außen dar. Unsere Haut ist also, dass Kontaktorgan zwischen der Außenwelt und dem Körperinneren, sie regelt dessen Beziehung zueinander und ist für den Menschen überlebenswichtig, durch ihre vielen verschiedene Funktionen wie z.B. das Regulieren des Wärmehaushaltes, sowie der Körpertemperatur und den Schützt des Organismus z.B. vor dem Eindringen fremder Substanzen etc.

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Kinder müssen Greifen um zu be-greifen:

Der Tastsinn gehört leider zu den weniger akzeptierten Sinnesbereichen in unserer Gesellschaft. Das macht sich z.B. dadurch bemerkbar, dass Kinder oft auf Unverständnis der Erwachsenen treffen, wenn es um eben diesen Sinnesbereich geht. Kinder wollen ihre Umwelt erkunden, dies wollen sie natürlich mit allen Sinnen tun. Sie wollen alles anfassen, berühren und greifen und das müssen sie auch, denn nur so begreifen sie die Dinge, dass ist die ihnen vertrauteste Art, ihre Umwelt kennen zu lernen, mit ihr umzugehen und sich sicher in ihr zu bewegen.
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Doch unserer Welt ist Sinnesfeindlich, Kinder treffen überall auf Verbotsschilder. Nicht selten dürfen sie die Wiese im Park nicht betreten etc. Das körperlich – sinnliche erleben verschwindet immer mehr, unsere Gesellschaft denkt und Handelt oft nur mit dem Kopf, also dem Verstand (Geist). Das ist einer der Gründe warum alle Sinne, natürlich auch dieser, gezielt angeregt werden müssen.

Der Tastsinn ist der erste Sinn der sich beim Ungeborenen entwickelt.

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Die Haut ist ein wichtiges Kommunikationsorgan, sie ist Subjekt und Objekt zugleich, d.h. sie ist selbst wahrnehmend und kann ebenso wahrgenommen werden. Taktile (Körperliche) Wahrnehmung ist eine Grundlage der sozialen Existenz, da sie die erste Sprache des Kindes darstellt, auf der die verbale Sprache aufbaut. Über den Tastsinn lernt das Kind schnell Berührungen zu deuten. Es kann unterscheiden zwischen Positiven und negativen Berührungen.

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Wenn man die Dinge anfasst, entwickelt man auch ein Gefühl dafür, mit welcher Muskelkraft man sie handhaben muss, z.B. fassen wir eine Milchtüte anders an als eine Milchflasche. Für Kinder ist es nicht immer leicht, ihre Muskelkraft richtig einzuschätzen. Wenn sie beispielsweise malen: übt das Kind zuviel Druck auf den Stift aus, zerreißt das Papier und das Kind ist traurig. Dieses Gefühl für Handwerkszeug ist natürlich eine ganz wichtige Voraussetzung für die Schule.

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Spielidee zum Tastsinn:

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„Pizza backen“

Die Kinder bilden Paare, eines legt sich in Bauchlage, auf eine Matte oder Decke am Boden und das andere kniet sich daneben. Die Kinder, welche auf der Matte liegen schließen ihre Augen. Der Spielleiter erzählt wie man eine Pizza bäckt und macht dabei alle Handlungen wie das Kneten des Teiges etc. vor. Die Kinder, die nicht auf der Matte liegen, machen die Handlungen auf dem Rücken des jeweiligem Kindes, welches vor ihnen liegt nach.

- Zuerst müssen wir uns eine Schüssel bereitstellen und die Zutaten zusammensuchen. (Einen runden Kreis auf den Rücken malen)

- Dann werden diese nach und nach in die Schüssel gegeben, jetzt muss der Teig im Backofen oder an einem warmen ort erst einmal aufgehen (Hefe). ( leichtes Klopfen, streicheln und massieren.)

- Danach werden sie kräftig miteinander zu einem Teig verknetet. Der Teig wird auf dem Blech ausgerollt. Jetzt wird der Teig nach belieben belegt. (Kräftiges Kneten und dann über den Rücken streichen). (Massage: klopfen, streicheln und massieren mal etwas fester mal locker)

usw. (Baken, klein schneiden und dann die Pizza essen!)





Auch schon bei den ganz kleinen ist so ein massagespielt sehr schön.


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Hierbei kann man eine kleine Geschichte erzählen. Beispielsweise erzählt man von verschiedenen Tieren die über den die Strasse (den Rücken ) laufen. Der Elefant trampelt schwer , die Ameise spürt man kaum usw.

Bei beiden spielen kann es hilfreich sein eine CD mit Instrumentaler Musik im Hintergrund laufen zu lassen, diese darf jedoch nicht zu laut sein.



Achtung:

Niemals mit starkem druck direkt auf der Wirbelsäule des Kindes massieren immer jeweils recht und links daneben.



viel spaß beim Ausprobieren

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Das will ich haben.

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Lisa und ihre Mutter stehen im Supermarkt an der Kasse. Mama," sagt Lisa, " ich will das haben !" Bitte, kaufst du mir das?" Lisa zeigt auf ein buntes Päckchen Kaugummi. "Nein", erwidert die Mutter. " Da ist Zucker drin und der ist schlecht für deine Zähne." Damit ist die übliche Supermarktdebatte eröffnet. Lisa kontert: "Das stimmt nicht, dass weiß ich genau." - "Und woher weißt du das so genau? "Der Mann im Fernsehen hat das gesagt!" Wer Kinder hat kennt solche Situationen.
Viele Eltern klagen über die Wunsch- und Kaufverführungen, denen ihre Kinder täglich ausgesetzt sind. Und nicht nur die Kinder, selbst kritische Konsumenten werden oftmals durch geschickte WERBUNG, Einflüsse aus der sozialen Umgebung oder durch Modetrends zum Kauf immer neuer Produkte verführt. Wer kennt sie nicht, die unzähligen Werbesprüche, die sich so schnell und nachhaltig in unser Gehirn einschleichen und dort festsetzen. Doch das ist ja auch die Aufgabe der Werbung. Hier werden Dinge miteinander verknüpft, die eigentlich nicht zusammengehören, und so verführerische Illusionen aufgebaut.

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Besonders Fernsehwerbung finden Kinder toll, denn dies Art von Werbung spricht Augen und Ohren gleichzeitig an und ist eine echte Falle für Kinder, bis weit in's Grundschulalter hinein können Kinder nicht zwischen Schein und Sein unterscheiden. Weil sie Begriffe für Realität und Illusion erst noch bilden müssen, nehmen die Kinder zunächst alles für bare Münze, auch das was sie im Fernseher sehen. Deswegen ist es außerordentlich wichtig, Kinder in diesem Alter nicht alleine Fernsehen zu lassen.

Die Industrie freut sich, denn die versucht Kinder schon sehr früh als Konsumenten zu gewinnen. Man denke doch nur mal an die Sielzeug- und Süßigkeiten Werbung, die merkwürdiger weiße gerade um die Weihnachtszeit vermehr im Fernensehen läuft. Elter möchten gerne die Bedürfnisse und wünsche ihrer Kinder erfüllen und werden genau dort von der Werbung gepackt und beeinflusst.
Früher hatte ein Kind z. B. eine Puppe, ein Puppenwagen, ein Puppenbett und einige Puppenkleider. Heute besitz ein Kind beispielsweiße so etwa fünf bis zehn Barbies, ein Barbie-haus, ein Barbie-auto, drei bis Fünf Puppen, unzählige Kleider für die Barbies und Puppen usw. Leider verändert sich dadurch auch das Spielverhalten der Kinder, oft zu Ungunsten der Fantasie und Kreativität. Die Kinder Spielen gar nicht mehr wirklich, weil sie nicht wissen mit was sie spielen sollen. Es wird hier ein Spiel angefangen und da ein Spiel angefangen.

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Ein Tipp:
Versuchen Sie doch mit Ihrem Kind Spielsachen selber herzustellen bzw. Zubehör. Ein Beispiel: Ihre Tochter wünscht sich eine ganz bestimmte Puppe mit Bett, Hochstuhl, Kleidung, Kinderwagen etc. Das alles ist Ihnen aber zu teuer. Klar, sie könnten diese Dinge immer nach und nach kaufen, Aber wie währe es denn, dass Puppenbett selber herzustellen gemeinsam mit Ihrem Kind. So ein Puppenbett hat bestimmt niemand anderes. Oder auch Puppenkleidung etc. Seien Sie gemeinsam kreativ, es gibt viele Möglichkeiten.
Nicht selten müssen Kinder Ihre wünsche nur einmal aussprechen und schon werden sie erfüllt. Oft spielt hierbei das schlechte Gewissen eine entschiedenen Rolle. Wenn schon abends oder am Wochenende wenig Zeit für die Kinder übrig bleibt, dann sollte doch wenigstens ein Wunsch erfüllt werden. Doch Kinderwünsche entstehen häufig aus einer Stimmung heraus und habe keinen Bestand. Zuerst möchte das Kind diese Spielzeug unbedingt haben und dann spielt es nach einem Tag nicht mehr damit. Deshalb ist es nicht sinnvoll jedem Wunsch nachzugeben, Eltern sollten erst mal prüfen ob dieser auch bestand hat und dieses Spielzeug nach einem Monat immer noch aktuell ist. Außerdem ist es nicht schlimm, sondern ehr förderlich für dir Wertschätzung des Geschenkes. Wenn ein Kind auf Grund dieser Überprüfung auf die Erfüllung seines Wunsches auch mal warten muss.
Für viele Kinder ist der Umgang mit Geld schwer einzuschätzen. Wie solle ein Kind erfassen, dass es das ersehnte Spielzeug an der Kasse nicht noch zusätzlich in den Einkaufswagen legen darf, wenn doch die Mama immer genügend Geld dabei hat? Für Jüngere Kinder ist der Kreislauf des Geldes nicht sichtbar. Sie sehen oft nur die Geldmaschine (den Bankautomat ) oder den Ausgabeschalter in der Bank und denken das immer genügend Geld da sein muss. Und wenn nicht holt Mama oder Papa dort welches. Also warum bekommt es dann sein ersehntes Spielzeug nicht.
Es wäre sicher sehr hilfreich einem Kind zu erklären wie das mit dem Geld funktioniert. Erst erklärt man was Arbeiten und Geld verdienen bedeutet, dann kann man mit Hilfe von Geldstapeln erklären das man Miete, Wasser, Strom etc. von diesem Geld bezahlen muss und was übrig bleibt davon werden Essen, Trinken, Kleidung etc. gekauft. Das verdeutlicht schon Kindergartenkindern den Aha-Effekt, was mit dem Geld passiert und das man nicht einfach alles kaufen kann.

Es ist also sinnvoll bereits Kindergartenkindern den Umgang mit Geld veranschaulicht zu erklären und beizubringen. Es ist Gut seinem Kind ein kleines Taschengeld zu zahlen, womit sich das Kind dann einen kleinen Wunsch selber erfüllen kann. Dadurch lernt es auch, dass es sich eben nicht alle Wünsche auf einmal erfüllen kann. Ebenso lernt es zu sparen und ist dann ganz besonders stolz, wenn es sein Ziel erreicht hat.
Das ist ein großer Schritt zur Selbstständigkeit

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Erkältung und Grippe bei Kindern
was können Eltern tun?


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Einleitung:
Nun hat sie uns wieder erwischt, die Grippewelle in Deutschland. Viele Menschen sind krank, darunter auch sehr viele Kinder. Doch hat mein Kind die Grippe oder hat es doch „nur“ eine Erkältung? Wo ist der Unterschied? Was kann ich tun? Wann muss mein Kind zum Arzt? ......
Eine Menge wichtiger Fragen die beantwortet werden wollen.

Also los.........
Nicht jeder Schnupfen im Winter wird durch eine Erkältung oder Grippe verursacht. Bei vielen Kindern und Erwachsenen fängt die Nase an zu laufen wenn sie Kälte ausgesetzt sind. Ca. fünfzehn Minuten in der warmen Wohnung reichen, um diesen Schnupfen zu "kurieren".
Die Erkältung muss von der auch häufig vorkommenden Grippe (Influenza) unterschieden werden. Die Symptome sind ähnlich, dass Kind ist jedoch deutlich schwerer erkrankt und klagt über Kopf- und Gliederschmerzen, Schwächegefühl, Fieber und möglicherweise Schüttelfrost. Bei Kindern unter einem Jahr fällt es selbst dem Fachmann schwer, zwischen diesen beiden Krankheiten zu unterscheiden.

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Erkältung:
Die häufigste Erkrankung überhaupt ist wohl die Erkältung. Die typischen Symptome sind: Husten, Schnupfen, Niesen, verstopfte Nase und Halsschmerzen. Diese Krankheit kommt in jedem Alter sehr häufig vor und tritt meistens in den Herbst- und Wintermonaten auf. Kleinkinder können bis zu acht Erkältungen pro Jahr bekommen. Die Anzahl der Infekte (Entzündungen) nimmt in der Pubertät meist etwas ab, bleibt aber weiterhin der häufigste Grund für Schulversäumnisse. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, wie man sich eine Erkältung zuzieht. Sicher ist, Kälte, Unterkühlung (durch z.B. falsche Bekleidung) und nasse gewordene Füße oder Haare begünstigen eine solche, weil dadurch das Immunsystem geschwächt wird. Im Gesundheitslexikon steht, dass eine Erkältung jedoch meist durch einen Virus verursacht wird.
Es kann etwa sieben bis zehn Tagen dauern, bis das körpereigene Abwehrsystem den Erreger erfolgreich bekämpft hat.

Symptome:
Hinweise auf eine Erkältung sind
· verstopfte oder laufende Nase mit Schnupfen,
· Halsschmerzen,
· Kopf - und Gliederschmerzen,
· Husten,
· Heiserkeit,
· erhöhte Temperatur
Kinder können, im Gegensatz zu Erwachsenen, auch leichtes Fieber entwickeln. Der Krankheitsverlauf dauert in der Regel etwa eine Woche, kann sich aber bis zu zwei Wochen hinziehen. Aktive und passive Raucher müssen, durch die Vorbelastung der Lunge, mit einer längeren Krankheitszeit rechnen.

Wie wird eine Erkältung übertragen?
Eine Erkältung ist eine zumeist harmlose Entzündung der oberen Atemwege In vielen Fällen kann der Krankheitserreger nicht eindeutig identifiziert werden. Daher ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass jemals ein universales Heilmittel gegen diese weit verbreitete Krankheit entwickelt wird. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
Die Ansteckungsgefahr ist zwei bis vier Tage nach Ausbruch der Krankheit am größten. Eine Ansteckung geschieht häufig, wenn Kinder engen Kontakt miteinander haben, z.B. in Schule, Kindergarten oder Familie. Das kranke Kind hustet oder niest, oft ohne die Hand vor den Mund zu halten, umstehende Kinder atmen den Krankheitserreger ein (Tröpfcheninfektion) und erkranken ihrerseits einige Zeit später.
Häufiger jedoch gibt es eine Direktübertragung über das Nasensekret. Berührung mit Demselben überträgt den Virus auf Hände, Kleidung oder ähnliche Gegenstände (z.B. Taschentücher, Spielsachen) und von dort aus auf andere Kinder, die sich wiederum durch Kontakt mit Nase oder Augen selbst infizieren.


Hinweise für Eltern:
§ Eine Erkältung gilt im Regelfall als harmlose Erkrankung. Sie kann aber für Kleinkinder und besonders für Säuglinge recht unangenehm sein, da Sie beim Trinken keine Luft bekommen wenn die Nase verstopft ist. Ein Arztbesuch kann aber nie schaden, gerade bei Kindern.
§ Wenn Sie bei ihrem Kind Symptome einer Erkältung feststellen, messen Sie ihm zunächst die Temperatur. Die Messung im Po liefert die zuverlässigsten Messwerte und ist deshalb vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern zu empfehlen. Das Fiebermessen unter der Achsel ist erst ab dem 6. Lebensjahr einigermaßen zuverlässig. Liegt die Temperatur über 38 °C, sollten Sie versuchen das Fieber entweder mit einem Präparat vom Arzt oder mit z.B. Wadenwickeln zu senken.
§ Fieber erhöht den Flüssigkeitsbedarf des Kindes. Sollte es wegen einer verstopften Nase oder Halsschmerzen nicht genug Flüssigkeit trinken können oder anhaltend erbrechen, dann besteht Dehydrationsgefahr. Am besten gleich zum Arzt. Ist bei Säuglingen der Mund trocken oder bleibt die Windel trocken, dann sollte ebenfalls unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
§ Ihr Kind muss mit einer Erkältung nicht zwingend ständig das Bett hüten, es kommt darauf wie es sich fühlt. Halten Sie es warm und vermeiden Sie, dass es Zugluft ausgesetzt ist.
§ Wichtig ist, dass Sie dem Kind möglichst die Nase freihalten. Dies kann gerade bei Kleineren, die noch nicht schnäuzen können, kompliziert sein.
§ Hier gibt es zwar spezielle Absauger, aber nicht jedes Kind mag diese, und die Verletzungsgefahr ist auch nicht gering.
§ Nasentropfen helfen schnell, sollten aber ohne ärztliche Verordnung nicht länger als eine Woche angewendet werden, da sie bei falscher oder zu hoher Dosierung die Nasenschleimhaut schädigen können.
§ Hilfreich kann auch eine Kochsalzlösung sein, die mit einer Pipette wie Nasentropfen in die Nase gegeben wird, am besten mal in der Apotheke fragen.
§ Vom häufigen Schnäuzen bekommen Ihre Kinder eventuell eine wunde Nase und wunde Lippen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die betroffenen Partien mit Vaseline bestreichen.
§ Gut ist es auch, wenn Sie Ihr Kind mit einer Salbe oder ätherischen Ölen inhalieren lassen und ihm Brust und Rücken mit der Salbe einreiben, (Apotheke).
§ Für Kleinkinder, die noch nicht inhalieren können, gibt es in Apotheken entsprechende Tropfen, die auf die Kleidung unmittelbar unter dem Hals aufgebracht werden können.
§ Beim Schlafen sollte der Oberkörper des Kindes leicht erhöht sein. Zudem helfen Sie ihm bei der Atmung, wenn Sie die Luft in seinem Zimmer möglichst feucht halten. Hierzu bieten sich Luftbefeuchter an. Ersatzweise kann man aber auch angefeuchtete Handtücher über die Heizung legen, so dass das Wasser kondensiert (verdampft).


Mit welchen Komplikationen kann man rechnen?
Da das Immunsystem bei einer Erkältung geschwächt ist, können weitere Infektionen wie Bronchitis (Entzündung der kleinen Luftwege) oder Lungenentzündung nie ausgeschlossen werden. Sie können durch Viren direkt, oder häufiger durch eine zusätzliche bakterielle Infektion verursacht werden. Bei Kindern kann es durch die verstopfte Nase zu einer Mittelohrentzündung oder sogar zu einer Nasennebenhöhlenentzü ;ndung kommen. Kehlkopfentzündung (Pseudokrupp) oder Mandelentzündung können ebenfalls als Zweitinfektion auftreten.


Wann zum Arzt ?

Wenn Ihr Kind krank ist, sollten Sie am besten immer einen Arzt aufsuchen, das kann nur gut sein. Selbst wenn der Arzt Ihrem Kind nichts verschreibt, so kann er Ihnen doch sicher fachmännische Tipps geben. Und Sie als Eltern können gleich viel ruhiger schlafen. Wenn Sie bei Ihrem Kind eine weitere Infektion wie unter Komplikationen aufzählt vermuten, dann sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Kind zum Arzt. Wenn also das Krankheitsbild oder der Krankheitsverlauf von einer typischen Erkältung abweicht. Er wird diese entsprechend behandeln und dem Kind eventuell Antibiotika verordnen. In der Apotheke gibt es Nasentropfen und -dosiersprays für Kinder, die man kurzfristig nach Beratung durch den Apotheker anwenden kann. Je nach Schweregrad der Erkältung können Apotheker oder Arzt zu einem schleimlösenden (hustenfördernden) oder einem hustendämpfenden Mittel raten.
Vorsicht ist geboten, wenn das Kind nicht alle empfohlenen Schutzimpfungen bekommen hat. Bei einem ungeimpften Kind können z.B. Diphtherie und Keuchhusten tödlich sein. Wichtig ist daher, dass das Krankheitsbild von Infektionskrankheiten nicht mit dem der typischen Erkältung verwechselt wird.

Wie kann man eine Erkältung lindern?
Aufgrund bisheriger Erkenntnisse kann Folgendes empfohlen werden:
· Vitamin C: Kinder im Schulalter sollten während der Herbst- und Wintermonate täglich mindestens 2 Gramm Vitamin C einnehmen. Im Falle einer Erkältung werden hierdurch Symptome gelindert und die Erkrankung wird verkürzt. Ist eine regelmäßige Einnahme nicht möglich, so sollte spätestens bei Ausbruch der Erkältung damit begonnen werden. Vitamin C in dieser Dosierung kann jedoch nur medikamentös verabreicht werden - 2 Gramm entsprächen rund 50 Stück Obst / Gemüse. Im Normalfall sind 2 Gramm Vitamin C pro Tag völlig ungefährlich..
· Zink: Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Einnahme von Zink bei Kindern den Krankheitsverlauf der Erkältung verkürzt, während dies bei Erwachsenen durchaus der Fall ist. Daher scheint bei Erkältung im Kindesalter zusätzliches Zink nicht erforderlich zu sein.
Tipp (schaden kann es nicht): Zink + C Lutschtablette. Gibt es in Drogerien und Supermärkten.
Husten:
· Der leichte Husten einer komplikationslosen Erkältung, der das Kind nicht vom Schlaf abhält, bedarf nicht unbedingt einer spezifischen Behandlung, aber vorsichtshalber bitte mit einem Arzt abklären.
· Treten Zusatzsymptome auf ,so sollte ein Arzt aufgesucht werden der die nötige Behandlung verordnen kann.
· Wird das Kind durch einen trockenen Husten vom Schlaf abgehalten, so muss ein Arzt aufgesucht werden. Erst wenn Asthma, Stirnhöhlen- oder Lungenentzündung ausgeschlossen sind, kann ein Hustenblocker empfohlen werden, um dem Kind den nötigen Schlaf zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang scheint Dextromethorphan wirksamer zu sein als kodeinhaltige Mittel.
· Hustenbonbons und Lutschpastillen, die ätherische Öle wie Menthol, Anis, Eukalyptus, Fenchel oder Salbei enthalten, lindern das Krankheitsgefühl und den Hustenreiz. Andere Mittel wie Hustensäfte aus Efeu- oder Thymianextrakten wirken auf ähnliche Weise und können im Einzelfall hilfreich sein

Schnupfen:
· Bei einer trockenen und durch dickflüssigen Schleim verstopften Nase helfen Nasentropfen oder -spray aus einer physiologischen Kochsalzlösung (Apotheke) - 3 Tropfen in jedes Nasenloch und nach einer Minute die Nase schnäuzen. Bleibt der Erfolg aus, so ist der Vorgang zu wiederholen . Bei Säuglingen und Kleinkindern wird zähflüssiger Schleim nach Eingabe der Kochsalzlösung am besten mit Hilfe einer Saugvorrichtung (bekommt man im Krankenhaus) entfernt.
· Ätherische Öle in Tropfenform oder als Erkältungsbalsam - auf Kleidung oder Bettwäsche getropft bzw. auf die Brust oder den Rücken eingerieben - lindern das Krankheitsgefühl und helfen, die Nase zu befreien. Dampfinhalation von ätherischen Ölen, Kamille oder Wasser-Kochsalzlösung bewirkt das Gleiche. Menthol oder Eukalyptus enthaltende Präparate, egal welcher Art, sollten jedoch bei Säuglingen und Kleinkindern wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen vermieden werden.
· Ein erkältetes Kind sollte keinem Zigaretten- bzw. Zigarrenrauch ausgesetzt werden, da dies den Krankheitsverlauf verlängert.

Halsschmerzen:
· Gurgeln mit Salzwasser (1 Teelöffel Salz auf ein Glas warmes Wasser), Salbeitee, warmem Wasser oder Kamillenextrakt soll schmerzlindernd wirken.
· Desinfizierende Gurgellösungen, Mundsprays oder Lutschtabletten sind nicht zu empfehlen, da sie die normale Rachenflora abtöten können. Das würde gefährlicheren Bakterien Zugang in den Rachenbereich gewähren und könnte zu Komplikationen führen. Wer sich nicht sicher ist sollte sich beim Arzt oder in der Apotheke informieren.
· Honig, Lutschtabletten oder Sprays mit oberflächlichen Betäubungsmitteln lindern das Kratzen im Hals.
· Ein Luftbefeuchter oder feuchte Tücher im Kinderzimmer könnten Symptome lindern.
· Niemals darf bei Fieber im Kindesalter Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) gegeben werden. Dies könnte laut Apothekenzeitschrift zu organschädigungen führen.
· Es muss darauf geachtet werden, dass das Kind genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Meistens geschieht dies nur, wenn es die Flüssigkeit auch mag. Heißer Tee ist nicht verkehrt, aber wenn das Kind diesen einfach nicht mag, gibt es sicher auch etwas anderes.

Wie kann die Ansteckungsgefahr begrenzt werden?
· Das erkrankte Kind sollte während der schlimmsten Symptome (2 bis 4 Tage nach Ausbruch der Erkältung) nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen.
· Beim Husten und Niesen sollte es Mund und Nase bedecken.
· Gebrauchte Papiertaschentücher sollten sofort weggeworfen werden.
· Infizierte Kinder sollten sich regelmäßig die Hände waschen.
· Das Kinderzimmer sollte gelüftet werden.

Wie kann man einer Erkältung vorbeugen?
· Aufgrund der Vielzahl der Erreger gibt es für die Erkältung zur Zeit weder einen Impfstoff noch ein wirksames Virenmittel. Eine wissenschaftliche Studie deutet darauf hin, dass Erwachsene, die während der Wintermonate regelmäßig Vitamin C einnehmen, weniger Erkältungen bekommen als solche, die dies nicht tun. Ob dasselbe auf Kinder zutrifft, ist nicht bekannt. Fest steht, dass Vitamin C die Erkältung bei Schulkindern lindert und verkürzt. Daher ist bei Schulkindern die regelmäßige Einnahme von Vitamin C in den Herbst und Wintermonaten durchaus zu empfehlen.
· Gute Ernährung ist wichtig um Mangelerscheinungen oder Unterernährung und Anfälligkeit für Infektionskrankheiten zu vermeiden.
· Es scheint unnötig zu sein, Kälte um jeden Preis zu vermeiden. Bei einer Untersuchung hat man festgestellt, dass Freiwillige, die während einer Unterkühlung Erkältungsviren ausgesetzt waren, nicht anfälliger für eine Erkältung waren als solche, die nicht unterkühlt waren. Daher bringt ein Spaziergang an der frischen Luft für das erkältete Kind eher Vor- als Nachteile, solange es entsprechend angezogen ist. Aber man sollte sich nicht den ganzen Tag nur im Kalten aufhalten.
· Die wirksamste prophylaktische Maßnahme überhaupt ist, große Menschenansammlungen und infizierte Personen zu meiden.
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Grippe:

Wie die Erkältung ist auch die Grippe eine Viruserkrankung, gegen die es keine eigentliche Therapie gibt (laut Gesundheitslexika). Auch die Symptome ähneln einander.
Eine Virusgrippe (Influenza) ist eine schwere Infektion der oberen Atemwege und Schleimhäute und wird durch so genannte Influenza-Viren verursacht. Grippe ist nicht mit der üblichen Erkältung zu verwechseln. Eine schwere Virusgrippe kann besonders bei Kindern mit Asthma oder Diabetes sehr ernst werden. Gleiches gilt auch für Kinder, deren Immunsystem ohnehin schon durch andere Krankheiten geschwächt ist. Hier ist immer ein Arzt hinzuzuziehen. Davon zu unterscheiden ist der grippale Infekt, der praktisch eine verstärkte Form der Erkältung darstellt.
Diese "echte Grippe" ist seltener und kann die Gesundheit ernstlich bedrohen. Nach einem meist akuten Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen schließt sich eine bisweilen wochenlange Genesung mit einem häufig quälenden Reizhusten an. Dabei wird das Immunsystem so stark geschwächt, dass der Körper für weitere schwere Infektionen anfälliger wird. Deswegen empfehlen Schulmediziner auch die Grippeimpfung.
Einen Arzt zu Rate zu ziehen ist nie verkehrt, damit ist man immer auf der sicheren Seite, egal ob Erkältung oder Grippe.
Welche Anzeichen treten bei der Grippe auf?
Alle Typen des Influenzavirus erzeugen die gleiche Krankheit, aber die Symptome können sich je nach Alter des Kindes unterscheiden.
· Kopfschmerzen
· Fieber 38 bis 40° Celsius
· Muskel- und Gliederschmerzen
· Brustschmerzen
· Appetitlosigkeit
· Müdigkeit und Schwächegefühl
· laufende Nase
· Empfindlicher Hals und Rachen
· Möglicherweise trockener Husten und deshalb unruhiger Schlaf
· Kälteempfindlichkeit, Schüttelfrost
· Übelkeit, Erbrechen
· Durchfall

Wie wird eine Grippe übertragen?:
Genau wie bei einer Erkältung, durch Tröpfcheninfektion.


Wann zum Arzt?
Wenn man die Grippe (Influenza) schon hat sollte man auf alle Fälle zum Arzt gehen, dies gilt besonders bei Kindern.
Gegen die Virusgrippe kann man sich impfen lassen. Allerdings muss diese Impfung jährlich erneuert werden, da sich die Erreger permanent verändern.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt jährlich eine Empfehlung für den aktuellen Grippe-Impfstoff heraus. Empfohlen wird die Impfung für alle Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiko.
Ein steifer Hals, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen während der Grippe-Erkrankung bzw. innerhalb einer Woche danach können Anzeichen für eine Hirnhautentzündung sein. Diese setzt plötzlich ein und schreitet sehr schnell fort. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, denn eine vollständige Heilung ist nur bei einer schnellen Diagnose und Behandlung möglich.
Bestimmte Grippeviren können bei Kindern eine Schwellung der Stimmbänder (Pseudokrupp verursachen)


Was tun bei Fieber?
Die Körpertemperatur des gesunden Kindes hängt dabei sowohl von der Aktivität als auch von der Tageszeit ab. Nachts ist sie am niedrigsten und am späten Nachmittag am höchsten.
Die normale Körpertemperatur liegt bei Kindern zwischen 36 °C und 37,5 °C.
Erstes Anzeichen für Fieber ist eine ungewöhnlich heiße Stirn. Steigt die Körpertemperatur dann tatsächlich auf über 38 °C an, so kann dies ein erstes Symptom für eine Krankheit sein. Sicher ist dies bei einer nur so leicht erhöhten Temperatur allerdings nicht. Zum einen können Kinder krank sein, ohne dass die Temperatur ansteigt, zum anderen kann die Körpertemperatur vor allem bei aktiven Kindern auch über 38 °C ansteigen, ohne dass das Kind krank ist.
· Lassen Sie das Kind nach dem ersten Messen daher noch eine halbe Stunde ruhen und wiederholen Sie dann die Messung.
· Fieber ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Zeigt es doch, dass der Körper sich gegen eine Infektion zur Wehr setzt.
· Dennoch sollte man die Temperatur des Kindes nicht zu hoch werden lassen. Bei hohen Temperaturen können sich Kinder unwohl und gereizt fühlen. Zudem besteht die Gefahr von Fieberkrämpfen, dann muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Damit sich Ihr Kind während des Krampfanfalls nicht verletzt und es frei atmen kann, legen Sie es auf ein Bett oder den Boden. Achten Sie darauf, dass die Atemwege frei sind, und versetzen Sie ihr Kind anschließend in eine stabile Seitenlage. Auch wenn der Krampfanfall nur von kurzer Dauer war und sich Ihr Kind danach vollständig erholt hat, sollten Sie den Arzt verständigen oder einen Arzt aufsuchen.
· Am wirksamsten bekämpft man Fieber mit vom Arzt verschriebenen Medikamente. Der Arzt kann am besten beurteilen, ob dies notwendig ist oder nicht.
· Kinder mit Fieber schwitzen stark und brauchen daher auch viel Flüssigkeit. Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken, um die Flüssigkeit zu ersetzen. Damit das Kind nicht "in seinem eigenen Saft kocht", sollte man zusätzlich schweres Bettzeug entfernen (Vorsicht vor Zugluft). So kann der Körper durch die Wärmeabstrahlung abkühlen.
· Hilfreich zum Fiebersenken sind schließlich auch lauwarme Waschungen, die man dann anwenden kann, wenn das Fieber über 39 °C ansteigt. Dabei ist es wichtig, dass das Wasser lauwarm und nicht kalt ist. Durch das lauwarme Wasser erweitern sich nämlich die Blutgefäße und die Wärmeabgabe wird gefördert. Kaltes Wasser dagegen führt zu einer Verengung der äußeren Gefäße, was zu einer Behinderung der Wärmeabgabe führt. Bevor man mit den Waschungen beginnt, sollte man das Bett mit Handtüchern schützen, damit es nicht nass wird. Danach benetzt man mit einem ausgewrungenen Lappen Kopf, Nacken, Arme und Beine und lässt die Haut an der Luft trocknen.

Wie wird die Grippe behandelt?
Wenn keine Komplikationen auftreten, kann die Grippe zu Hause behandelt werden. (Bei Unsicherheit bitte unbedingt einen Arzt fragen) Antibiotika wirken nicht, da Viren und nicht Bakterien die Grippe verursachen. Antibiotika sind dann erforderlich, wenn Ihr Kind im Anschluss an die Grippe eine bakterielle Infektion, z. B. eine Lungenentzündung, bekommt. (Quelle: Apothekenzeitschrift)
Kinder sollten ausreichend essen und trinken, sich ins Bett legen und ihre Kräfte schonen. Damit es nicht zu Rückfällen kommt, sollten sie nur langsam wieder körperlich aktiv werden. Meistens bleiben Kinder mit einer schwereren Krankheit aber freiwillig im Bett. Bestimmte Medikamente senken das Fieber und lindern Muskel- und Gliederschmerzen. Geben Sie Ihrem Kind (unter zehn Jahre) mit Fieber keine Acetylsalizylsäure (Aspirin). Dies kann zu schwersten Organschäden führen. (Quelle: Apothekenzeitschrift) Suchen Sie mit Ihrem Kind den Arzt nochmals auf, wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht abgenommen haben. Sollten trotz Behandlung heftige Ohren- oder Halsschmerzen, schmerzender Husten, Fieber über 39° Celsius und Atembeschwerden auftreten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Welche Komplikationen können auftreten?
Vor allem durch Zweitinfektionen mit Bakterien kann sich eine Vielzahl an Komplikationen ergeben, vor allem für Kinder und Jugendliche mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko. Lungenentzündung, Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs, Herzmuskelentzündung, Nierenentzündung und Entzündungen des Nervensystems sind möglicherweise die Folge.

Wie können Sie einer Grippe vorbeugen?
Eine Influenza kann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Impfung vermieden werden. Der optimale Zeitraum dafür liegt zwischen Oktober und November.

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Die Impfung von Kindern gegen Influenza ist jedoch im Impfkalender nicht vorgesehen und wird nur bei bestimmten Risiken empfohlen:
· Säuglinge und Kinder mit chronischen Krankheiten, z. B. Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen
· Asthmakranke Kinder
· Menschen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche
Während einer besonders schweren Grippe-Epidemie beugen virushemmende Medikamente einer Erkrankung vor, sie verkürzen bei bereits eingetretener Infektion die Krankheitsdauer und mildern die Beschwerden.

Abschuss:
Ich hoffe, ich habe die wichtigsten Fragen zu Thema: Erkältung und Grippe bei Kindern beantworten können, denn dieses Thema ist wichtig.
Ein krankes Kind, egal ob Erkältung oder Grippe braucht viel Ruhe und gehört somit nicht in die Schule oder in den Kindergarten. (Die Gabe von Medikamenten ist den Erziehern im Kindergarten nur im Notfall gesetzlich erlaubt, z.B. bei einem Kind mit einer chronischen Erkrankung dies erforderlich macht.) Ich weiß, dass ist oft leichter gesagt als getan. Nicht jeder hat die Möglichkeit sein „krankes Kind „ bei z.B. der Oma oder einen Verwandten oder Bekannten zu lassen. Die meisten Menschen, sofern sie noch Arbeit haben, gehen dieser nach. Nicht selten haben die Eltern nicht die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen um Ihr „krankes Kind“ gesund zupflegen. Gerade bei Alleinerziehenden Müttern und Vätern ist dies oft der Fall.
In dringenden Fällen gibt es die Möglichkeit sich gemeinsam mit dem Kind krank schreiben zu lassen.
Mit einem gesunden Lebensstil kommen wir trotz Erkältung und Grippewelle schnell wieder auf die Beine und bleiben nicht lange krank. Nicht nur Kinder brauchen vor allem viel Obst und Genüsse, sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Also öfter mal warm einpacken und einen schönen Spaziergang mit der ganzen Familie machen.


Bleiben Sie gesund !
Gesundheit ist eines der kostbarsten Dinge die wir haben.

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Die oben stehenden Informationen beziehen sich auf folgende Quellen und ersetzen nicht den Arztbesuch:
· E. Esser: Medizin für Kinder GOVI-Verlag GmbH
· verschiedene Apothekenzeitschriften
· Gesundheitslexikaas und erste Hilfe Buch bei Kindern

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Märchen:

Einleitung:
Es war einmal ...

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Mit diesem Satz fängt jedes Märchen an. Aber was sind Märchen eigentlich ?

Märchen kommt aus dem mittelhochdeutschen Wort „maere“ das Kunde, Bericht, Erzählung, Gerücht bedeutet.

Es gibt verschiedene Arten von Märchen, die berühmtesten sind die Volksmärchen, diese wurden zunächst nur für Erwachsene erzählt und aufgeschrieben. Die Ausgangslage der Volksmärchen ist gekennzeichnet durch einen Mangel oder Notlage, wie zum Beispiel in Hänsel und Gretel .Es gilt eine Aufgabe oder andere Schwierigkeiten zu bewältigen. Eine Aufgabe wäre es z.B., einen kostbaren Gegenstand zu finden, ein Rätsel zu lösen oder einen verwandelten Menschen zu erlösen. Um die Aufgabe zu lösen muss der Held (die Helden) oft sein Leben aufs Spiel setzten und viele Gefahren und Abenteuer überstehen.

Ein Märchen ist eine Erzählung, die keine Naturgesetze berücksichtigt, stattdessen oft sogar auf Wundern basiert. Es ist phantasievoll geschrieben oder erzählt und hat stets einen befriedigenden, gerechten Ausgang. Märchen sind aber auch ein Kulturgut, dass sich in vielen Völkern, Kulturen und Gegenden der Erde findet. Sie sprechen eine Sprache der Symbole und Bilder, eine Sprache, die den Menschen in seiner Emotionalität besonders anspricht. Sie haben eine Anziehungskraft, die uns nicht unberührt lässt. das gilt für Erwachsenen ebenso, wie für Kinder.

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Kinder und Märchen:
Wenn Märchen auch heutzutage seltener abends am Bett von den Eltern oder Großeltern vorgelesen werden, so hat sicherlich die Mehrzahl der Kinder mindestens ein Lieblingsmärchen. Märchen regen die Phantasie der Kinder an und trainiert diese. Das Kind muss sich die Handlung und Personen vorstellen können. Ein Märchen kann ein Kind dazu bringen lange über selbiges nachzudenken, ihm sogar helfen bei der Bewältigung eventueller "Entwicklungsschwierigkei ten". Es zeigen ihnen Probleme und Gegensätze wie z.B. Gut und Böse, Gerecht und Ungerecht, Dummheit und Klugheit, Fleiß und Faulheit. Märchen zeigen diese Gegensätze in unserem Leben, auf sehr einfache Weise ,so erleben Kinder diese nicht nur in der Natur, sondern auch in der sozialen Wirklichkeit.
Z.B. gehören hell und dunkel zu ihrem Tagesablauf, Wärme und Kälte zum Jahreslauf.
Das Gute und Böse kommt in irgendeiner Form in jedem Märchen vor. Zwar lassen sich viele Eigenschaften, wie faul, hässlich und gierig, dem Bösen zuordnen, aber über Figuren lassen sich typische Aussagen nicht immer treffen. Zwerge, Prinzessinnen oder Könige können sowohl gut, als auch böse sein, z.B. die guten Zwerge bei „Schneewittchen“ oder der böse Zwerg bei „Rumpelstilzchen“.
"Märchen unterhält das Kind, klärt es über sein Inneres auf und fördert seine Persönlichkeitsentwicklun g. Es vermittelt Sinn auf so vielen verschiedenen Ebenen und bereichert das Leben des Kindes auf so vielfache Weise, dass ein einzelnes Buch dieser Vielfalt nicht gerecht werden kann.“ (Bruno Bettelheim 1996, Kinder brauchen Märchen)

Märchen unterstützen Kinder in ihrer Entwicklung zu lernen, sich selbst immer besser zu verstehen und einen Sinn in der immer komplizierteren Welt zu finden. Dazu braucht es Anregungen, wie es in seinem Inneren und danach auch in seinem Leben Ordnung schaffen kann. B. Bettelheim betont hier, dass eine moralische Erziehung von Nöten sei, um dem Kind unterschwellig die Vorteile eines moralischen Verhaltens nahe zubringen und zwar dadurch, dass ihm das Richtige greifbar vor Augen tritt und deshalb sinnvoll erscheint. Märchen verwenden eine Bildsprache, die Bilder in der kindlichen Seele weckt. Sie aktivieren eine Bewusstseinsschicht, in der bildhaft erlebt und gedacht wird. Hier können sie über Symbole und Bilder die ganze Welt und ihre hintergründigen Zusammenhänge erkennen. Für Kinder ist die Bildaussage leichter zu verstehen, als eine sachliche Aussage.
Sie vermitteln einige wichtige Botschaften auf bewusster, vorbewusster und unbewusster Ebene entsprechend der Entwicklungsstufe des Kindes. Da es im Märchen oft um menschliche Probleme und Nöte geht und um solche, die das Kind beschäftigen, fördern sie die Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes. Sie helfen dem Kind dabei unbewusst seine eigenen Probleme und Ängste zu lösen. Oftmals kommt es vor das ein Kind immer und immer wieder das selbe Märchen vorgelesen bekommen möchte. Wir Erwachsenen können uns das nur schwer erklären und denken nicht selten das, dass Kind doch langsam genug von diesem Märchen haben müsste. Oft geht es uns selber nämlich so und es wird versucht dem Kind ein anderes Märchen vorzuschlagen, meist ohne Erfolg. Aber warum möchte das Kind immer und immer wieder das selbe Märchen hören ? Diese frage kann es selbst nicht beantworten. Der Grund hierfür liegt im Unterbewusstsein des Kindes. In den meisten fällen beschäftigt sich das besagte Märchen mit dem Problemen des Kindes. Und das Kind muss immer und immer die Lösung dieser Probleme hören um sie zu überwinden. Je besser es das Märchen kennt, desto so sicherer werden es.

Die Wirkung der Märchen auf Kinder:
· Kinder erhalten Zuversicht und Antrieb für die Gestaltung eines besseres und freieren Lebens.
· Therapeutische und orientierende Kraft. Denn Schwierigkeiten können überwunden / ertragen werden z.B. Trennungsangst.
· Der Zusammenhang von Märchen und Phantasie. Die Kinder stellen sich ihre Prinzessin oder ihre Fee, usw. vor.
· Soziale Gefühlsregungen werden angesprochen. Man freut sich, hat Sorge, leidet mit, empfindet Sympathie usw.
· Das Böse wird bestraft und das Gute belohnt (Happy End), das Schlechte und Böse verliert im Märchen immer.
. Märchen zeigen Gegensätze (wie z.B. Gut und Böse, Arm-Reich, Fleiß und Faulheit) , auf sehr einfache Weise.

Sind Märchen Grausam?
Dennoch wird der pädagogischer Wert der Märchen immer noch aufgrund der Darstellung von "Grausamkeiten" kritisiert. Dieses Vorurteil ist kaum aus der Welt zu schaffen. In "Rotkäppchen" zum Beispiel, werden ein kleines Mädchen und seine Großmutter von einem Wolf gefressen. Doch Märchen sind gar nicht so grausam wie viele Erwachsene vielleicht denken. Man muss sich die Passagen nur mal genau durchlesen, die so "Grausam" erscheinen. Es gibt genug Zeichentrickfilme im Fernsehen die sehr viel Grausamer sind als Märchen. Im Märchen fließt nie Blut, alles wird mit abstrakten, klaren Bildern beschrieben , es wird nichts grausames dargestellt, die Kinder malen die Bilder in ihrer Phantasie. In machen Zeichentrickfilmen dagegen sehen sie vorgefertigte, oftmals viel zu schnelle und nicht selten grausame und manchmal auch blutige Bilder. Es ist sehr wichtig sich die Kinderfilme, Kindersendungen, Zeichentrickfilmen, usw. die sich die Kinde ansehen, einmal selber gesehen zu haben. Am besten schaut man sie diese immer gemeinsam an. Aber nun zurück zu Märchen. Eine Hilfe sich mit "Grausamen " Szenen im Märchen auseinander zu setzten ist: . Märchen erzählen, . über den Inhalt mit dem Kind sprechen, . Märchenszenen malen oder Spielen (Rollenspiel).
Auch in unserer Realität gibt es Gut und Böse, Arm-Reich, Fleiß und Faulheit wie im Märchen. Es gibt gute und leider auch böse Menschen, so wie es gute und schlechte Gefühle gibt. Auch Kinder wissen das schon. Sie sind mal wütend, eifersüchtig, neidisch usw. , doch Kinder können ihre Gefühle noch nicht verstehen und noch nicht so gut damit umgehen. Märchen können Ihnen dabei helfen. Der Wolf in Rotkäppchen kann zum Symbol für die Ängste des Kindes werden. Und wenn der Wolf weg gejagt, bestraft und besiegt wird, so werden die Ängste ebenso weg gejagt, bestraft und besieg.

Märchen - ab welchem alter?
Bereits kleine Kinder können etwas mit Märchen anfangen. Ab ca. 4 Jahren sind Kinder in der Lage, Handlungszusammenhänge im Märchen zu verstehen. Die Geschichte für die kleinen sollte eine möglichst einfache und klare Stuckatur haben und nicht zu lang sein. Besonders empfehlenswert für diese Altersgruppe ist z.B. das Märchen vom dicken, fetten Pfannekuchen. Es ist geprägt durch eine einfache Struktur und vielen Wiederholungen. Mit 5-6 Jährigen Kindern kann man sich schon an die Klassischen Märchen heranwagen. Hier eigenen sich am besten Kindermärchen wie z.B. Hänsel und Gretel. In diesen Märchen geht immer ein Kind in die große Welt hinaus und meistert eine Schwierige Situation. Solche Märchen machen Kinder in diesem Alter Mut und stärken ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, da am Ende immer ein Erfolg steht. Ab dem Grundschulalter verstehen Kinder auch alle anderen Märchen. Ab diesem Alter tritt auch der bereits erwähnte Wiederholungseffekts ( immer und immer wieder das selbe Märchen hören wollen) auf. Darüber habe ich bereits im Teil: Kinder und Märchen etwas geschrieben.
Fazit
Märchen helfen unseren Kindern ihre Ängste und Probleme zu überwinden, sowie mutig und selbstbewusst zu werden. Außerdem zeigen sie den Kindern das sich z.B. Fleiß lohnt (Frau Holle). Es gibt also viel was Kinder aus Märchen lernen können.

Das zeigt uns:, dass Märchen also absolut empfehlenswert sind und außerdem ist es sicher ein schönes Gefühl sich an Mama, Papa, Oma oder einen anderen geliebten Menschen zu kuscheln und etwas vorgelesen zu bekommen!!

Leider haben viele Eltern oft, durch ihre Arbeit, viel zu wenig Zeit um ihren Kindern etwas vorzulesen. Doch es bedarf nicht viel Aufwand sich an sein Kind zu kuscheln und ihm eine Geschichte oder ein Märchen vorzulesen oder (noch besser) zu erzählen.

Die Kinder werden es Ihnen danken.

 

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Neurodermitis:

Die wichtigsten Tipps:

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